• 16. April 2018, 07:45 Uhr
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Recup
Pfandsystem für Kaffee zum Mitnehmen hat im Unterallgäu bereits Stammkunden

Pfandsystem oder Einwegbecher: Das ist die Frage – beim Verkauf von Kaffeegetränken zum Mitnehmen. Die Zahl der Kunden, die in Memmingen und dem Unterallgäu auf den wiederverwendbaren Recup-Becher zurückgreifen, muss nach Angaben von hiesigen Bäckereien noch deutlich anwachsen.
Pfandsystem oder Einwegbecher: Das ist die Frage – beim Verkauf von Kaffeegetränken zum Mitnehmen. Die Zahl der Kunden, die in Memmingen und dem Unterallgäu auf den wiederverwendbaren Recup-Becher zurückgreifen, muss nach Angaben von hiesigen Bäckereien noch deutlich anwachsen. (Foto: Matthias Becker)

Geht die Tür auf und bestimmte Kunden betreten das Erkheimer Hauptgeschäft des „Schützenbäck“, dann zückt Sabine Schütz schon mal den Recup-Becher. Denn der Pfandbecher für „Coffee to go“ (Kaffee zum Mitnehmen) hat etwa 20 feste Anhänger, ansonsten läuft das System „noch etwas zögerlich“ an, erzählt sie.

Ähnliche Erfahrungen schildern Memminger Bäckereien und Cafés. In den Filialen des Backhauses Häussler wurde im März bereits jedes fünfte Getränk im Mehrwegbecher bestellt – durchschnittlich seien das 60 Becher pro Tag, sagt Bettina Karl von der Verwaltungsleitung. Doch langfristig wünscht auch sie sich stärkere Resonanz.

Seit Mitte Januar bieten mehrere Bäckereien und Cafés in der Stadt und im Landkreis die Mehrweg-Lösung an. Etabliert habe sie sich noch nicht, so der Eindruck von Andreas Brommler, Mitinhaber der gleichnamigen Bäckerei und Konditorei. Er sieht das Recup-System „in der Startphase“, denn für die Kunden bedeute es, eine langjährige Gewohnheit zu ändern.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Memminger Zeitung vom 16.04.2018.

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