Justiz
Kampfhund darf im Unterallgäu nicht gehalten werden

„American Staffordshire Terrier“ (Foto) gelten in Bayern als Kampfhunde. Sie dürfen deshalb nur unter bestimmten Bedingungen gehalten werden.
  • „American Staffordshire Terrier“ (Foto) gelten in Bayern als Kampfhunde. Sie dürfen deshalb nur unter bestimmten Bedingungen gehalten werden.
  • Foto: Uwe Zucchi/dpa
  • hochgeladen von Pia Jakob

Ein Ehepaar zieht von Nordrhein-Westfalen ins Unterallgäu und nimmt seinen Hund mit. Eigentlich unproblematisch, wäre der Vierbeiner ein Labrador, Golden Retriever oder ein Mischling. Es geht jedoch um einen „American Staffordshire Terrier“ – kurz „Amstaff“. Der muskulöse Rüde unterliegt der bayerischen Kampfhunde-Verordnung. Die für den Wohnort des Ehepaars zuständige Verwaltungsgemeinschaft wollte keine Erlaubnis zur Hundehaltung erteilen, weshalb die Hundebesitzer Klage beim Verwaltungsgericht in Augsburg einreichten. Die Klage wurde jetzt abgewiesen und die behördliche Bewertung bestätigt.

Die Haltung eines Hundes der Kategorie I ist in Bayern von einer besonderen Erlaubnis abhängig, die nur unter äußerst engen Voraussetzungen erteilt wird. So muss der Halter ein berechtigtes Interesse nachweisen. Zudem dürfen gegen seine Zuverlässigkeit keine Bedenken bestehen. Und schließlich dürfen auch keine Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz drohen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Memminger Zeitung vom 31.01.2019.

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