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Maschinenbaubetrieb Mayr Antriebstechnik in Mauerstetten: Die Firma, die Aufzüge vor dem Absturz bewahrt

Drei Generationen, eine Geschäftsführung: Ferdinand Mayr, Fritz Mayr und Günther Klingler (von links) steuern das Unternehmen Mayr Antriebstechnik, das vor allem für seine Sicherheitsbremsen bekannt ist.
  • Drei Generationen, eine Geschäftsführung: Ferdinand Mayr, Fritz Mayr und Günther Klingler (von links) steuern das Unternehmen Mayr Antriebstechnik, das vor allem für seine Sicherheitsbremsen bekannt ist.
  • Foto: Mathias Wild
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Da ist die Sache mit dem Umsatz. Die Bilanzzahlen werden bei Mayr Antriebstechnik nicht offen kommuniziert. Man wolle ja nicht überheblich erscheinen, weiß um die Neider, die Konkurrenz. „Und wer könnte schon etwas mit solchen Zahlen anfangen?“, fragt Seniorchef Fritz Mayr, 92. Um gleich selbst die Antwort zu geben. Kaum jemand! Bei einem Rundgang für Gäste war jüngst die Rede von über 100 Millionen Euro Umsatz im Jahr. Laut Geschäftsführer Günther Klingler, 61, ist das nur eine „symbolische Zahl“. So viel könne er sagen: Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich in den vergangenen Jahren geben Anlass für Optimismus. Seine Botschaft: Breit aufgestellt, ist das Maschinenbauunternehmen Mayr Antriebstechnik ein stabiler Dampfer im wogenden Meer der Weltwirtschaft.

Eigen, aber weltoffen. Zufrieden, nie euphorisch. Innovativ, auf keinen Fall protzend. Und auch mal stur, aber eben authentisch. So sind sie im Ostallgäuer Mauerstetten, bis an die Unternehmensspitze. Aber man pflege eine sehr offene Diskussionskultur im ganzen Haus, in der auch Widerspruch geduldet werde, sagt Unternehmer Ferdinand Mayr, 36, der die dreiköpfige Geschäftsführung komplettiert.

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 12.000 Aufzüge neu installiert. Ein Großteil davon ist mit Sicherheitsbremsen der Firma Mayr Antriebstechnik ausgestattet, die Kabinen im Notfall punktgenau in ihrer Position halten und vor dem Absturz bewahren.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe unserer Zeitung vom 06.10.2018.

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