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Türk Spor Marktoberdorf fiebert erstem Heimspiel an neuem Spielort entgegen

Das Training an der Hochwiesstraße läuft schon. Türk Spor Marktoberdorf hat seinen neuen Sportplatz rechtzeitig zum Saisonstart (dieses Wochenende) bekommen.

Der Platz gehört der Stadt, die sich Türk Spors neues Quartier 300.000 Euro kosten lässt. Der Verein hatte wegen einer Produktionserweiterung von AGCO/Fendt seinen angestammten Platz im Micheletal verlassen müssen.

Doch sein erstes Heimspiel kann der Fußballverein nicht an der Hochwiesstraße austragen. Es fehlen noch die Container, in denen sich die Spieler umziehen werden. << Deshalb haben wir das Heimrecht getauscht >>, sagt Sinan Demirci aus dem Vorstand von Türk Spor.

Um die ersten Punkte kämpft die türkische Mannschaft nun am Sonntag in Wertach - statt im heimischen Marktoberdorf. Da die nächsten Spiele auswärts stattfinden und Türk Spor einmal spielfrei ist, bleibt bis September Zeit, um die Container aufzustellen.

Im September geht es richtig los

Dafür müsse noch das Fundament erstellt werden, erzählt Demirci. Der 39-Jährige geht aber fest davon aus, dass die Container bis zum Heimspielauftakt im September stehen werden. Dann werden 260 Quadratmeter (50 weniger als bisher) Platz für Umkleiden, eine kleine Gaststätte, Jugendraum und Toiletten bieten. << Für eine größere Containerfläche reichte das Geld nicht >>, erklärt Demirci.

Holzverschalung für Container

Dafür bleiben die Container außen nicht nackt wie noch die alten im Micheletal, sondern bekommen eine Verschalung aus Holz. Und ein Satteldach wird auf die zweigeschossigen Container montiert, sodass das neue Vereinsheim optisch an ein festes Gebäude erinnere, sagt Christoph Schreiber vom Marktoberdorfer Stadtbauamt.

Mit dem neuen Standort ist Türk Spor zufrieden. Demirci: << Wir hoffen, dass wir dort eine Weile bleiben können. >> Ihm ist jetzt am wichtigsten, dass bald auf dem Platz gespielt wird. Bandenwerbung und ähnliches komme dann später hinzu.

Wenn die Container bezugsfertig sind, können die Deutschtürken auch ihre Sachen aus dem alten Vereinsheim einräumen. Diese haben sie jetzt noch in einem Lager von AGCO/Fendt stehen.

Damit die 300000 Euro für den Sportplatz auch reichen, wollen Vereinsmitglieder noch selbst mitanpacken: << Wir werden mithelfen, die Fundamente zu betonieren, die Flutlichtmasten aufzustellen und den Parkplatz anzulegen >>, nennt Demirci Beispiele.

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