Aktion
Radmarathon in Marktoberdorf - 24 Stunden für krankes Kind geradelt

Der 24-Stunden-Radmarathon im Sportstudio Allgäu war wieder etwas Besonderes. Die Fußballer des TSV Marktoberdorf, die zusammen mit Manuela und Peter Maruhn vom Sportstudio die Initiatoren sind, freuten sich, dass sich die Taekwondo-Gemeinschaft Allgäu und Mitarbeiter der Stadt Marktoberdorf dieser Aktion angeschlossen haben.

Hintergrund war, möglichst viel Geld für die Kinderkrebshilfe und dieses Jahr für die Familie Brenner aus Lengenwang zusammenzubringen. Und der Einsatz hatte sich gelohnt: Die Teilnehmer erstrampelten 1400 Euro, die in Kürze an die Familie gehen.

Bürgermeister Werner Himmer gesellte sich zu den ersten Radfahrern Markus Waldvogel (TSV Marktoberdorf), Christine Demirdag (Stadtverwaltung), Manuela Maruhn (Sportstudio Allgäu) und Michael Mauersberger (Taekwondo Gemeinschaft Allgäu). Himmer selbst musste wegen einer Knieverletzung passen.

Obwohl die Teilnehmer für den sozialen Zweck radelten, gab es immer wieder die sportliche Herausforderungen untereinander. Auch nachts zeigten sich die Athleten konditionsstark und hoch motiviert, auch wenn manchmal mit etwas Gerstensaft als 'Dopingmittel' nachgeholfen wurde.

Dies brauchte der Beste des Marathons, Lukas Zotz (Sportstudio), aber nicht. Er fuhr in einer Stunde 38 Kilometer. Nur wenig langsamer war Meinrad Heiland (Sportstudio), mit 37,30 Kilometern. Beim besten Team, den Fußballer des TSV, zeigte das Tachometer nach 24 Stunden 667,94 Kilometer, es folgte das Sportstudio Allgäu mit 617,32.

Die Veranstaltung mit zwei neuen Mannschaften hat sich, da waren sich alle einig, gelohnt. Die Teams gaben bereits eine Zusage für das nächste Jahr. Vermutlich wird der Kreis dann größer sein und die Familie Maruhn darf noch mehr Fahrräder und Personal zur Verfügung stellen, was sie zu diesem Anlass auch sehr gerne macht.

Sehr ruhig wurde es im Raum, als sich die Familie Brenner aus Lengenwang im Namen der schwerkranken Tochter Stefanie für diese besondere Leistung und das große Engagement der Teilnehmer bedankte. Die zweijährige Tochter Stefanie konnte wegen eines erneuten Klinikaufenthaltes nicht anwesend sein, ist aber inzwischen wieder bei den Eltern.

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