Tischtennis
Nach Doppelschlag auf Platz zwei

Die Frauen des TSV Stötten sind in der Tischtennis-Landesliga weiter auf dem Vormarsch. Mit einem Doppelschlag fuhren sie vier Punkte ein, überholten dabei den bisherigen Tabellenzweiten TTC Birkland II und schoben sich auf Platz zwei. Beim nächsten Spiel gegen Dillingen in zwei Wochen wollen sie erneut punkten.

Zum Heimspiel gegen den VSC Donauwörth 2 mussten die Stöttenerinnen nach Kraftisried ausweichen. Der fehlende Heimvorteil stellte aber keine Hürde dar, wie der klare 8:1-Sieg zeigt. Die Doppel stellten mit zwei 3:0-Erfolgen die Weichen auf Sieg. 3:2 bezwang Petra Sabath im ersten Einzel Eisenhofer. Danach folgte ein kritischer Moment. Manuela Striegl kam gegen die mit kurzen Noppen am Schläger spielende Olthues nicht ins Spiel und unterlag in drei Sätzen. Sabath ließ ihre Gegnerin auf 2:2 herankommen. Mit 11:9 kippte der fünfte Satz zugunsten von Sabath. Die Stöttenerinnen atmeten auf.

Taktik macht den Unterschied

Das hintere Paarkreuz des TSV mit Bettina Bader und Marion Fackler erhöhte auf einen komfortablen 5:1-Vorsprung. Bader gewann in drei Sätzen gegen Przemeck und Fackler mit 3:1 gegen Schneller. Welchen Unterschied Taktik machen kann, zeigte sich im Spiel von Sabath gegen Donauwörths Nummer eins, Olthues. Sabath spielte kurz und ohne Druck. Auf diese Bälle war die vorher stark spielende Olthues nicht ausgerichtet und so ging auch dieser Punkt klar an Stötten. Striegl fand in ihrem zweiten Einzel gegen Eisenhofer zu alter Stärke und brachte den Punkt zum 7:1. Nun lag der Sieg in den Händen von Bader. Sie beendete das Spiel mit einem 3:0-Erfolg.

Mit diesem Triumph im Rücken ging es entspannt nach Birkland. Gegen den Tabellennachbarn entwickelte sich ein Nerven-Spiel. Während Sabath/Bader gegen Salland/Kleinhans mit 3:0 siegten, mussten sich Striegl/Fackler mit 1:3 geschlagen geben. Im ersten Einzel wurde es trotz einer 2:0-Führung für Striegl gegen Jaser eng, als sie in zwei knappen Sätzen (14:16 und 11:13) den Ausgleich zulassen musste, ehe sie sich im fünften Durchgang durchsetzte. Ebenso führte Petra Sabath gegen Salland mit 2:0. Auch sie verlor die beiden folgenden Sätze und behielt im fünften die Oberhand. Als Marion Fackler gegen Kleinhans ebenfalls mit 3:2 gewann, lagen bei Birkland nach drei verlorenen Fünf-Satz-Spielen die Nerven blank. Den zweiten Punkt gab Bader ab, die gegen Floritz nicht ins Spiel fand, und Sabath musste sich Jaser beugen.

Striegl hatte dagegen Salland mit 3:0 im Griff. Bader holte gegen Kleinhans zwar einen 0:2-Rückstand auf, doch musste die Stöttenerin im entscheidenden Satz den Punkt überlassen. Den sechsten Punkt für Stötten sicherte Fackler, die konzentriert gegen Floritz ans Werk ging (3:1). Im Anschluss verloren Bader und Sabath ihre Spiele jeweils mit 1:3. Das ließ Birkland zum 6:6 ausgleichen. Doch Fackler und Striegl waren an diesem Tag unschlagbar. Fackler ließ Salland beim 3:0 keine Chance und auch Striegl behielt Nerven und sicherte beim 3:1 über Floritz den 8:6-Erfolg.

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