Fsg Bogenbunker
FSG-Bogenschützen stellen ihren neuen «Bunker» der Öffentlichkeit vor

Im Rahmen eines Festakts und einem Tag der offenen Tür hat die Abteilung Bogenschützen der FSG Marktoberdorf zahlreiche Prominenz und Interessierte in ihrer neuen Sportanlage «Im Bunker» an der Mittelschule begrüßt. Abteilungsleiter Walter Schilhansl drückte der «unkomplizierten Eröffnung», wie er es nannte, seinen Stempel auf und gestaltete mit seinen Kameraden ein abwechslungsreiches und informatives Programm für die Besucher. Schilhansl verwies auf den Jahrtausende alten Bogensport, der wohl zuerst der Jagd, aber schon bald auch dem Militärischen diente.

Zweiter Abteilungsleiter Stephan Remer erinnerte an den Beginn der Überlegungen: Der Marktoberdorfer Schutzbunker bot bei der ersten Besichtigung ein solches Bild, dass nicht sofort jeder «dessen Potenzial» erkannte. Doch mit «Überzeugungsarbeit» konnte die Umgestaltung sowohl der Stadt, der Schule, dem Landratsamt als auch den Mitgliedern «schmackhaft» gemacht werden. Heute könne von einer herausragenden Lösung gesprochen werden. Statt veranschlagter Kosten von 240000 Euro für eine Bogenhalle reichten jetzt 16000 Euro, viel Eigenleistung und Wiederverwendung vorhandenen Materials.

Ideenreichtum und fachliches Wissen bescheinigte Bürgermeister Werner Himmer den Sportschützen. Er sei sich bewusst, was hier mit geringen finanziellen Mitteln geleistet wurde, um ein Sportzentrum für Bogenschützen zu erstellen. Dafür dankte Himmer, der Schilhansl und seinen Mitstreitern zum Gelingen gratulierte. Landtagsabgeordnete und Vize-Landrätin Angelika Schorer sprach Lob und Anerkennung für die Leistungsbereitschaft der Schützen aus. Sie stellte «Standfestigkeit und klare Zielerkennung» bei den Aktiven fest. «Außerdem fand der alte Bunker eine gute und sinnvolle Verwendung», meinte sie.

«Hoch engagiert»

Hans Fendt, Erster Schützenmeister der Marktoberdorfer Feuerschützengesellschaft, stellte das «hohe Engagement von Jung und Alt in der Bogenabteilung» heraus. Mit der Verdienstmedaille der FSG Marktoberdorf in Silber wurden Jürgen Segeda und Zweiter Abteilungsleiter Stephan Remer ausgezeichnet. Die Medaille in Gold werde nur an acht lebende Personen gleichzeitig vergeben, betonte Fendt, und zeichnete damit den «hoch engagierten Abteilungsleiter» Walter Schilhansl aus.

Über die sportlichen Erfolge der FSG-Bogenschützen berichtete Übungsleiter Alexander Eberle. Danach seien fast alle Meistertitel des Gaues in der Hand von FSG Bogenschützen. In zehn Jahren wurden 80 Siegerplätze erreicht. Die Aktiven hinterließen ihre Spuren bis zu den Deutschen Meisterschaften. Scherzend merkte Eberle an, dass der Bogensport «keinerlei Umweltbelastungen» erzeuge und mehr als eine Trendsportart sei.

Über die Philosophie des Bogensports informierten Walter Schilhansl und ein von seinem Sohn Michael gedrehter Kurzfilm. Die musikalische Umrahmung hatte das Quartett «annyswinggoes». Fünf Teams mit je fünf Schützen zeigten beim Tag der offenen Tür in einem 24-Stunden-Wettkampf den Reiz der Sportart Bogenschießen mit all ihren Facetten (weiterer Bericht folgt).

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