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Endspiel gegen den Abstieg

Mit einem heißen Meisterschaftsfavoriten bekommen es die Marktoberdorfer Handballer heute Abend zu tun. Der TSV Weilheim, Tabellenzweiter der Bezirksoberliga Alpenvorland, ist in der Marktoberdorfer Sporthalle zu Gast (18.30 Uhr). Im Vorspiel stehen sich in der Frauen-Landesliga Marktoberdorf und Metten gegenüber (16.30 Uhr).

Nach zwei Auswärtsniederlagen der Männer in Herrsching und Gilching wird die Aufgabe im ersten Heimspiel in der Rückrunde nicht leicht. Weilheim weist eine sowohl kampf- als auch spielstarke Truppe auf, die sich nach Anfangsschwierigkeiten kontinuierlich nach vorne gearbeitet hat. Galt zu Beginn der Saison noch die Devise, nicht in die Abstiegszone zu geraten, so hat sich mittlerweile die Zielsetzung geändert. Für Weilheims Abteilungsleiter Walter Kurzrock ist es inzwischen gar vorstellbar, dass sein Team noch den führenden Eichenauern (23:3, Weilheim: 18:6 Punkte) recht unbequem nahe kommen kann. Voraussetzung sei allerdings: «Aus eigener Kraft können wir es wohl nicht schaffen, Eichenau muss sich noch den einen oder anderen Ausrutscher erlauben.

» Für die Gastgeber geht es heute Abend aber mehr darum, den Kopf einigermaßen gut aus der Schlinge zu ziehen, als sich schon mit den kommenden Spielen zu beschäftigen. Die dünne Personaldecke ist immer noch das größte Handicap. So muss Trainer Wolfgang «Uffze» Schmid versuchen, das Team so einzustellen, dass es möglichst lang mithalten kann.

TSV Marktoberdorf: Meirose, Heydeck, Belau, Schmoldt, Braml, Meier, Schaad, Bayrak, Sperl, Kutsche, Geiger. (sdw)

Lösbare Aufgabe für die Frauen

Die Marktoberdorfer Frauen stehen vor einem «Endspiel gegen den Abstieg». Um den Anschluss an den ersehnten einstelligen Platz zu halten, müssen an diesem Tag zwei Punkte im Ostallgäu bleiben. Gegner SSG Metten befindet sich derzeit auf dem zehnten Tabellenplatz (12:20 Punkte). Marktoberdorf ist auf Rang zwölf (7:23 Punkte).

Nachdem man die junge Mettener Mannschaft im Hinspiel (22:24) erlebt hat, kann durchaus von einer lösbaren Aufgabe gesprochen werden. An diesem «rabenschwarzen Tag» in Metten ging bei den Ostallgäuerinnen aber nichts: Viele technische Fehler, überhastete Aktionen, Fehlpässe und eine Dauerphase an Unkonzentriertheit war die Ursache für die unnötige Niederlage. Die Devise an diesem wichtigen Spieltag lautet: Fehler des Hinspiels einstellen, eine schnelle und konsequente Gegenstoßabwehr, Torwurfausbeute verbessern und den Kampfgeist aus dem Derby gegen Waltenhofen/Kottern abrufen.

TSV Marktoberdorf: Rudat, Seelos, Kube, I. Schneider, V. Nuscheler, Bruni, Puttner, Trinkwalder, Zeiler, A. Schneider, M. Meier. (til)

Weitere Spiele: Samstag, 11.15 Uhr, TSV - Gauting II (weibl. Jugend D); 12.45 Uhr, TSV - Landsberg (männl. Jugend A); Sonntag, 10 Uhr, TSV - Weilheim (weibl. Jugend C); 11.15 Uhr, TSV - Sonthofen (männl. Jugend C); 12.45 Uhr, TSV - Landsberg (Bezirksklasse Damen); 14.45 Uhr, TSV - Waltenhofen (Bezirksklasse Männer), 16.30 Uhr, TSV - Weilheim (weibl. Jugend A).

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