Vorsicht
Wo sich gaunern lohnt: Häuser werden mit Zeichen markiert

Geheimzeichen werden auch heute von Einbrechern zum Markieren lohnender Tatorte genutzt. Speziell in der Urlaubszeit gilt: Wer sich vor unliebsamen Überraschungen schützen möchte, sollte seinen 'Haussitter' bitten, auch hierfür die Augen offen zu halten.

Die Täter nutzen unterschiedliche Symbole. So gibt es Zeichen für Häuser mit alleinstehenden Rentnern, Zeichen, die beispielsweise sagen: 'Kein Mann im Haus". In der Regel späht ein Vortrupp der Täter das Haus, die Bewohner und deren Tagesablauf aus. Als Nächstes wird, beispielsweise an der Hauswand, ein oftmals sehr unauffälliges Zeichen aufgemalt. Dieses signalisiert dem Komplizen, ob es etwas zu holen gibt. 'Zinken" können an Haustüren, -wänden, Zäunen, Briefkästen oder Türzargen aufgemalt sein. Wer Kreidezeichen entdeckt, sollte diese fotografieren und

die Polizei und Nachbarn informieren.

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Redaktion extra aus Kempten

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