Bühne
Wiederentdeckung: Die Judenbank des Marktoberdorfers Reinhold Massag ist ein aktuelles Theaterstück

Dies ist eine Geschichte über das Verschwinden – und das Wiederauftauchen. Es ist eine Geschichte über jemanden, der die Menschen als Theaterschauspieler unterhielt. Jemanden, der ambitionierte Stücke schrieb, der Preise erhielt – und fast in Vergessenheit geriet.

Es ist die Geschichte von Reinhold Massag, der 1943 im böhmischen Gablonz geboren wurde und als Dreijähriger ins Allgäu kam. Und es ist die Geschichte seines Stücks 'Die Judenbank', das den Autor, der 1999 starb, in Erinnerung ruft.

Das Volksstück, das 1995 am Landestheater Schwaben in Memmingen uraufgeführt wurde, spielt 1937: Der alte Dominikus Schmeinta entdeckt an seiner Lieblingsbank das Verbotsschild 'Nur für Juden!'.

Er protestiert vergebens und stellt einen Antrag: Er will Jude werden, damit er sich wieder auf seine Bank setzen kann. Das bringt ihn in die Heil- und Pfleganstalt

Mehr über das Stück und Reinhold Massag lesen Sie in der Samstagsausgabe der Allgäuer Zeitung vom 13.02.2016 auf der Seite Allgäu-Kultur.

Die Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu

Autor:

Michael Dumler aus Kempten

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