Blaulicht
Wie die Marktoberdorfer Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung reagiert

Als er auf ein Klingeln hin seine Wohnungstür öffnete, staunte ein Marktoberdorfer Rentner nicht schlecht: Draußen stand die Polizei. Ein Nachbar hatte die Beamten informiert, da immer wieder Stimmen und Geräusche aus der Wohnung zu hören gewesen seien.

Auch der Vorwurf der sexuellen Belästigung habe nach Angaben des 79-Jährigen im Raum gestanden. Am Ende erwiesen sich die Sorgen des Nachbarn als grundlos. Für den Senior bleibt trotzdem ein fader Beigeschmack. Und die Frage: Kann eigentlich jeder jeden einfach so bei der Polizei anschwärzen? 'Generell versuchen wir alle Hinweise zu überprüfen', sagt Helmut Maucher, der Leiter der Marktoberdorfer Polizeiinspektion, es komme aber auf den Einzelfall an.

Wovor Maucher dringend warnt, ist die Polizei zu missbrauchen, um anderen 'eins auszuwischen', denn das könne auch rechtliche Konsequenzen haben. Im Falle des Marktoberdorfer Rentners sei es aber gut gewesen, dass der Nachbar sich an die Polizei wandte. Zwar konnten die Vorwürfe ausgeräumt werden, der Nachbar habe sich aber allem Anschein nach ernsthafte Gedanken gemacht. In solchen Fällen gelte: 'Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.'

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagssausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 12.12.2017.

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