Tierwohl
Wie die lebende Krippe auf dem Marktoberdorfer Weihnachtsmarkt ankommt

Drei Schafe und ein Esel stehen auch heuer wieder in einem Gehege auf dem Marktoberdorfer Weihnachtsmarkt. Vor allem Kinder freuen sich, wenn sie die flauschigen Vierbeiner streicheln können.

Auf dem Kaufbeuerer Weihnachtsmarkt ist allerdings erst kürzlich ein Schaf verstorben. Ob der weihnachtliche Trubel dazu beigetragen hat, ist nicht klar. Trotzdem bleibt die Frage nach dem Tierwohl und der Notwendigkeit einer lebenden Krippe. 'Wir haben bisher keine negativen Rückmeldungen von den Marktoberdorfern wegen unserer Krippe bekommen', sagt Sebastian Thier, der bei der Stadt für die Organisation des Marktes verantwortlich ist.

Einzig die Tierrechtsorganisatin Peta habe im Vorfeld eine Beschwerdemail geschickt, ansonsten sei die Krippe allseits beliebt. Etwa 14 Quadratmeter hätten die Tiere zur Verfügung, sie haben Futter und Wasser und die Haltung ist mit den fachkundigen Besitzern der Tiere abgesprochen. Im Fall der Schafe ist das Roland Hämmerle. Schafe, erklärt er, haben unterschiedliche Charaktere.

Nicht jedes Schaf hat Lust darauf, mitzugehen. Deswegen achtet Hämmerle darauf, nur die Tiere auf den Markt zu bringen, die damit klar kommen. Andreas Brucker, Geschäftsstellenleiter des Bayerischen Tierschutzbundes, hat eine andere Meinung. 'Lebende Tiere haben auf einem Weihnachtsmarkt einfach nichts zu suchen,' findet er.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 16.12.2017.

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