Neujahrsempfang
Weniger Autos in der Innenstadt

Das neue Jahr begrüßten die Marktoberdorfer Böllerschützen mit kräftigen Salutschüssen auf dem Stadtplatz. Die Stadt Marktoberdorf gab auf dem Stadtplatz zum achten Mal einen Neujahrsempfang, der von der Stadtkapelle unter Leitung von Peter Fühner und dem Jugendblasorchester unter dem Dirigat von Georg Fichtl musikalisch umrahmt wurde. «Dienst» hatten auch Gisela Hosp und ihre Kolleginnen vom Trachtenverein Wertachtaler Marktoberdorf, die die zahlreichen Besucher mit kostenlosem Glühwein und Kinderpunsch versorgten. Schon seit fünf Jahren ist Gisela Hosp mit von der Partie.

Sylvia und Alexander Summer aus Holzkirchen in Oberbayern, die hin und wieder zu Besuch in der Stadt sind, zog es auf den Stadtplatz, um sich mit Ute Frommater aus Salzburg zu treffen und nach dem Empfang in einem Café weiter zu ratschen. Josef Reichart aus Marktoberdorf lockten die Musik, der Glühwein und die Rede von Bürgermeister Werner Himmer her.

Himmer sagte darin, dass 2010 wieder 365 Tage nicht ausreichten, um alle Ziele zu erreichen. Die Sanierung der Mittelschule stehe kurz vor der Vollendung, sie werde über viele Jahre hinweg erhebliche Einsparungen ermöglichen.

Künftige Änderungen der Verkehrsachsen bringen laut Himmer «mehr Lebensqualität» in die Stadt. Schon jetzt sei die Bahnhofstraße wieder «ansehnlich» geworden, «erst recht» sei dies nach ihrer Fertigstellung in diesem Jahr der Fall. Die Anwohner bat er um Verständnis für die Einschränkungen während der Ausbauphase. Die Innenstadtentwicklung brachte erste Ergebnisse bei der Beleuchtung des Marktbrunnens und des Martinheims. Und voran kam auch das «Integrierte Stadtentwicklungskonzept», das nach Meinung Himmers heuer im Stadtrat als Grundlage der künftigen Stadtentwicklung verabschiedet werden wird.

«Großartiges Erlebnis»

Erfreulich verliefen die Sanierung des Kindergartens und der Bau der Mehrzweckhalle in Geisenried. In Stichpunkten sprach Himmer die Erschließung von Baugrundstücken an, das neue Tourismuskonzept und den hohen Zuschuss der Stadt zur Errichtung eines Kunsteisplatzes. Viele Besucher fanden sich beim Gaudiwurm ein und das Festival Musica-Sacra wurde zum «großartigen Erlebnis». Über die Biker-Veranstaltung «Toy-Run» kamen rund 7000 Euro bedürftigen Familien zugute. Himmer dankte auch für das ehrenamtliche Engagement in der Stadt - besonders auch den Fahrern des Stadtbusses.

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