Autotrends
Wenig strombetriebene Fahrzeuge, aber bereits mehr Gasantriebe im Ostallgäu

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'Elektroautos werden noch stärker kommen', ist Peter Dodel sicher. Der Inhaber des gleichnamigen Marktoberdorfer Autohauses macht sein Hauptgeschäft derzeit aber noch mit kombiniertem Benzin-/Gasantrieb. Auf den Elektrotrend springt nun auch Opel auf, das bei der Automesse IAA in Frankfurt seinen neuen Ampera vorstellt. Zwei Bestellungen für den rund 40.000 Euro teuren Elektrowagen (Größe ähnlich wie Astra und Insignia) hat Ralph Kopetschke, Inhaber von Opel Huber in Marktoberdorf, bereits.

Auf der IAA überbieten sich die Autoproduzenten mit Neuerungen. Und alternative Antriebe werden auch im Ostallgäu wichtiger: So stiegen die zugelassenen Fahrzeuge mit Benzin-/Gasantrieb in den vergangenen fünf Jahren um über 60 Prozent auf gut 800. Auch die Elektroautos haben zugenommen, liegen im Ostallgäu aber noch bei zarten 19 Stück. Zugelassen sind im Ostallgäu 76.600 Autos.

Eines davon fährt Hannes Kuisle (28) aus Stötten. Sein Subaru hat zwei Sitze, ist knapp 20 Jahre alt und fährt mit Strom. "Ideal für die Strecke nach Marktoberdorf", findet Kuisle. Das Auto hat bis zu 50 Kilometer Reichweite, auf 100 Kilometern verbraucht es 2,50 Euro.

Geht Kuisle schwimmen, tankt er wenn möglich am Hallenbad: "Oft komme ich nicht an die Tanksäule ran, weil die vorgesehenen Parkplätze mit normalen Autos belegt sind."

Dodels Elektrowagen sind nagelneu und somit bei der Reichweite deutlich besser: bis zu 140 Kilometer bei einem Verbrauch ab 1,50 Euro pro 100 Kilometer. "Im Bereich Elektro verkaufen wir bis jetzt noch nicht die großen Mengen", sagt Dodel.

Es müsse erst ein Umdenken einsetzen: "Ich fahre am Tag nicht mehr als 100 Kilometer, da reicht auch das Elektroauto." Und das Leichtgewicht mit 300 Kilogramm, das geräuschlos fährt, sei nach zwei Stunden an der Steckdose wieder zu 80 Prozent geladen. Die Anschaffungskosten für Einsitzer beginnen bei 10.000 Euro.

PS schlagen Sparsamkeit

Kein Thema sind Elektroautos noch beim Autohaus Singer in Marktoberdorf. Inhaber Carl Singer: "Die Fahrzeuge sind eher für den Großstadtverkehr." Bei Singer schlagen derzeit die PS-stärkeren Modelle die sparsamen Ausführungen in den Kundenwünschen.

Inhaber Christian Fischer vom gleichnamigen Marktoberdorfer Autohaus sieht bei sich wie gerade generell die SUV-Fahrzeuge (komfortable Geländewagen) im Trend. Sie sind nicht gerade als spritsparend bekannt. Aber laut Fischer soll der auf der IAA vorgestellte Mazda CX 5 auch als Benziner nicht mehr als sechs Liter verbrauchen.

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