Schwimmen
Warum immer mehr Kinder spät oder gar nicht schwimmen lernen: Betriebsleiter des Hallenbades Marktoberdorf im Interview

Zum Schwimmenlernen herrschen für Kinder in Marktoberdorf geradezu 'paradiesische Verhältnisse', sagt der Betriebsleiter des Hallenbades, Gary Kögel. Im Interview erklärt er, warum heute immer mehr Kinder spät oder gar nicht schwimmen lernen. <%IMG id='1123800' title='Hallenbad Symbolbild'%>

Herr Kögel, Schwimmen lernen war für Kinder früher so selbstverständlich wie Fahrradfahren. Doch diesen Automatismus, gibt es nicht mehr, oder?
Kögel: Nein, die Tendenz geht zu immer mehr Nichtschwimmern. Etwa ein Drittel der Grundschulkinder können nur schlecht oder gar nicht schwimmen.

Woran liegt das?
Kögel: Zum einen werden immer mehr Hallenbäder geschlossen. Es bleiben vielerorts nur die Freibäder und dort sind die Bedingungen zum Schwimmenlernen nicht ideal. Zum anderen ist die Freibad-Saison mit etwa drei Monaten recht kurz. Und dann kommt dazu, dass es viel mehr Freizeitangebote gibt wie früher und die Eltern auch weniger Zeit für ihre Kinder haben. Auch das wirkt sich auf die Lernquote aus, denn gerade beim Schwimmen gehört anfangs eine große Konstanz dazu. Das heißt es: dran bleiben! So etwa drei bis sechs Monate muss man schon rechnen, damit das Kind es zuverlässig kann.

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