Gegenbesuch Waldmünchen
Waldmünchener kommen auf Motorrädern zum Gegenbesuch nach Marktoberdorf

Eine ganz ausgefallene Idee hatten sich die Waldmünchener für ihren Gegenbesuch in ihrer Partnerstadt Marktoberdorf ausgedacht: Auf nicht weniger als 87 Motorrädern kreuzten die Waldmünchener Freunde am Rathausplatz auf. Selbst der seit Oktober 2010 amtierende Waldmünchener Bürgermeister Markus Ackermann wie auch sein Hauptamtsleiter Hans Ruhland waren per «Feuerstuhl» nach Marktoberdorf gefahren. Um 8 Uhr waren die Waldmünchener in kleineren Gruppen losgefahren, verabschiedet mit Pauken und Trompeten von der Musikkapelle. Am Nachmittag war Sammelpunkt auf dem Platz am Modeon, von wo die motorisierte Besuchergruppe dann im Pulk zum Rathausplatz fuhr.

Zur Partnerschaft bekannt

Marktoberdorfs Bürgermeister Werner Himmer, leitende Mitarbeiter, einige Mitglieder des Waldmünchen-Komitees und ein Helferstab hatten einen kleinen Empfang vorbereitet. Grün-weiße Fähnchen zierten die Auffahrt zum Rathausplatz.

Zur Begrüßung ihrer Marktoberdorfer Freunde ließen alle Waldmünchener ihre Motorräder kurz aufheulen und hupten. In ihren Ansprachen bekannten sich beide Stadtoberhäupter zur Städtepartnerschaft. Auch der «Trenck»-Darsteller bei den Waldmünchener «Trenck»-Festspielen, Alexander Imm, war mit von der Partie und forderte seine Mitfahrer in Trenckmanier auf: «Stürmt das Rathaus.»

Auf einer Wellenlänge

Beim gemeinsamen Abendessen waren auch Dritter Bürgermeister Axel Maaß und die Stadträte Clara Knestel und Wolfgang Hannig mit von der Partie. Bürgermeister Himmer sprach die wichtigsten Stationen der Städtepartnerschaft von Beginn bis jetzt an. Sein Amtskollege Ackermann bedankte sich für die gute Aufnahme und revanchierte sich mit einem Geschenk, der brandneuen Chronik von Waldmünchen.

Im Übrigen hatten sich die beiden Bürgermeister beim ersten Aufeinandertreffen viel zu sagen. Wie sie meinten, hätten sie die gleiche Wellenlänge, was der Partnerschaft nur zugutekomme. Werner Himmer erwähnte noch, dass sich die Marktoberdorfer sich beim Gegenbesuch im nächsten Jahr einiges überlegen müssten, um den «tollen Auftritt» der Waldmünchener überbieten zu können.

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