Einweihung
Volksfest am Wertstoffhof - Ronsberger feiern Neubau

2Bilder

Mit der Segnung durch Dekan Erwin Reichart wurde der neue Ronsberger Wertstoffhof offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die verantwortungsvolle Trennung der Altmaterialien zur Rückgewinnung neuer Rohstoffe diene der Bewahrung der Schöpfung, sagte Reichart. An der Einweihungsfeier mit Aktionstag der Ronsberger Feuerwehren nahmen so viele Ortsbewohner teil, dass sie Volksfestcharakter hatte. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Ronsberger Musikkapelle unter Leitung von Hans Heinle.

Bürgermeister Gerhard Kraus begrüßte die zahlreich erschienenen Vertreter der am Bau beteiligten Firmen und hob die freiwillige Hilfe des Rentnerclubs unter Leitung von Ehrenbürger Hans Nett hervor. Der Trupp hatte das Gelände gerodet und für die Bauarbeiten vorbereitet.

Dem langjährigen Leiter des Wertstoffhofes, Rudolf Wojcik, dankte er für seinen Einsatz. Kraus erwähnte auch Architektin Christine Kirchberger, die nicht nur die Pläne erstellt, sondern die Arbeiten koordiniert und beaufsichtigt hatte.

Der Bürgermeister erinnerte auch daran, wie 1993 der Wertstoffhof im 'Binzerhof' eingerichtet wurde. Von Anfang an war dies als Provisorium gedacht, weil sich dort beim Austausch der Abfallcontainer wegen der engen Zufahrt Probleme ergaben. Auch waren die Platzverhältnisse ungenügend, sodass nicht alles angenommen werden konnte.

Jetzt 45 Wertstoffhöfe im Kreis

Zuerst war als neuer Standort ein Gelände im Norden Ronsbergs bei der Kläranlage vorgesehen, doch bei Gesprächen mit den Zuständigen am Landratsamt sei man auf das jetzige Areal am südlichen Ortsausgang gekommen.

Es liegt für Bürger und Abfallverwertungsfirma günstiger. Während die Gemeinde Erschließung und Herstellung des Platzes bewältigte, finanzierte der Landkreis das Gebäude.

Der Abteilungsleiter für Abfallwirtschaft am Landratsamt, Klaus Rosenthal, berichtete, dass es im Landkreis nun 45 Wertstoffhöfe gibt, in denen 30 Abfallarten angenommen werden. In Ronsberg könnten nun bis auf Altkühlgeräte sowie Sperr- und Restmüll alle Altmaterialien angeliefert werden.

Mit einem Infostand, einem Glücksrad und einer Dokumentation darüber, wie aus Biomüll Humus wird, trugen Rosenthal und sein Team mit zum Programm der Feier bei.

Die Feuerwehrmänner, die die Verpflegung organisiert und mit ihren Frauen die Bewirtung übernommen hatten, boten neben einer Fahrzeugschau etliches anderes zum Thema Brandschutz. Bei den Kindern waren insbesondere die Mitfahrmöglichkeiten auf den Einsatzfahrzeugen beliebt.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by Gogol Publishing 2002-2020

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen