Verleihung
Verleihung des Ostallgäuer Ehrenpreises 2011

Beeindruckt von der «geballten Kraft des Ehrenamtes» zeigte sich Landrat Johann Fleschhut bei der Verleihung des Ostallgäuer Ehrenpreises 2011 im großen Sitzungssaal des Landratsamtes.

Vor rund 150 Gästen aus Wirtschaft, Kultur und Politik erhielten sieben Einzelpersonen und erstmals auch drei Teams die Auszeichnung für ihr beispielhaftes bürgerliches Engagement. Auch in diesem Jahr galt die 2009 eingeführte Ehrung jenen Menschen, die uneigennützig das Ostallgäu und seine Bewohner «in Schwung halten» und zukunftsfähig machen. «Ohne Sie ging bei uns nix», betonte Fleschhut im neu gestalteten «Saal Ostallgäu».

Die Auswahl der Preisträger spiegelt die Vielfalt des ehrenamtlichen Einsatzes wider: Ob Kinderkrebshilfe, Jugendarbeit in Musik- und Sportvereinen oder Seniorenbetreuung - die Geehrten sind in so gut wie allen Lebensbereichen- und Abschnitten tätig.

Der Festempfang und die Ehrenpreise des Landkreises, so Fleschhut, könnten nur ein «kleines Dankeschön» für die langjährige und aufwendige Arbeit der Preisträger sein, denn «bezahlbar» im finanziellen Sinne sei diese Leistung ohnehin nicht. «Sie können zurecht stolz auf sich sein», betonte Fleschhut bei der Übergabe der Anstecknadeln und Urkunden.

«Grüner Engel» für Naturschützer

Bei einem der Geehrten, dem Füssener Naturschützer Walter Hundhammer, wurde es dabei ziemlich eng auf dem Revers: Neben der Kreis-Auszeichnung musste eine weitere Anstecknadel Platz finden, die Landrat Fleschhut im Auftrag des Bayerischen Umweltministers Markus Söder verlieh: Hundhammer darf sich ab sofort zum kleinen Kreis «Grüner Engel» zählen, die sich um Natur und Umwelt im Freistaat besonders verdient gemacht haben.

Spezieller Dank der Kinder

Das Loben selbst überließ man wieder den Mundartautoren Waltraud Mair, Johanna Hofbauer, Marlene Nieberle, Werner Blind und Georg Ried (siehe Kasten Preisträger). Die musikalische Umrahmung übernahm das (beeindruckend souveräne) Kreis-Sinfonieorchester mit Werken von Brahms, Beethoven und Dvorak. Ein spezielles «Dankeschön» hatten auch die Kinder der Chorklasse der St. Martinsschule Marktoberdorf für die Preisträger vorbereitet.

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