Haushalt
Unterthingau erstellt heuer Feuerwehrhaus und Wertstoffhof

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Den Haushaltsplan des Marktes Unterthingau belasten heuer vor allem der Bau des Feuerwehrhauses mit Wertstoffhof und Bauhof. Mit dem Neubau zwischen Ober- und Unterthingau werde noch heuer begonnen, versicherte Bürgermeister Wolfgang Schramm in der Haushaltssitzung. Wie Geschäftsstellenleiter Richard Scheuch anmerkte, liegen für die Investition in Höhe von 1,2 Millionen Euro Zuschusszusagen von weit über einer halben Million Euro vor. Die Feuerwehr Unterthingau sicherte erhebliche Eigenleistungen zu.

Im Vermögenshaushalt mit insgesamt 2,12 Millionen Euro findet sich die Investitionsumlage an den Schulverband, der die Mittelschule Unterthingau sanieren wird. Der Zuschuss an das Häringer-Heimathaus beträgt, wie in den vergangenen Jahren, 5000 Euro. Damit würdigt der Marktrat den hohen Einsatz des Fördervereins, der das alte Haus seit mehreren Jahren renoviert. Für die Kläranlage Ried wurden 100000 Euro bereitgestellt, wenn auch das Konzept zur Sanierung noch nicht endgültig feststeht. Die Restkosten des Radwegs Unter-/Oberthingau betragen 80000 Euro.

Finanzierung über Bayerngrund

Ergänzend gab Scheuch bekannt, dass der Grundstückskauf in Oberthingau «Kirchberg» und die Schallschutzwand Kirchenösch III ohne Belastung des Haushalts über die Finanzierungsgesellschaft Bayerngrund abgewickelt werden. Da durch Einsparungen und Mehreinnahmen eine Rücklage von 428000 Euro gebildet werden konnte, mussten 2010 weniger Kredite aufgenommen werden. Die Verbindlichkeiten gingen so um 140000 Euro zurück. Allerdings steht diesem guten Ergebnis heuer eine Kreditaufnahme von etwas mehr als einer Million gegenüber. Die Pro-Kopf-Verschuldung erhöht sich bis Jahresende auf 1518 Euro.

Laut Scheuch beträgt der Verwaltungshaushalt knapp drei Millionen Euro. Aufgrund von Sparmaßnahmen sank er gegenüber dem Vorjahr um 140000 Euro. Die Wirtschaftskrise sei immer noch zu spüren, denn die Gewerbesteuern lägen wohl noch weit unter denen der Vorjahre, meinte Scheuch.

Die VG-Umlage liegt bei 255000, die Zinsausgaben betragen 170000 Euro. Durch die gesunkene Steuerkraft verringert sich die Kreisumlage, sie summiert sich aufgrund des höheren Hebesatzes aber auf 742000 Euro. Bei Personalkosten spart man 64000 Euro ein.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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