Spendenaktion
Über 42.000 Euro für den Bau einer Schule in Namibia

Reiner Meutsch und Landrätin Maria Rita Zinnecker.
  • Reiner Meutsch und Landrätin Maria Rita Zinnecker.
  • Foto: Landratsamt Ostallgäu
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Insgesamt 42.420 Euro Spendengelder hat die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker an Reiner Meutsch von der Stiftung Fly & Help übergeben. Mit den Geldern soll in Ovijere (Namibia) eine Schule gebaut werden. Laut dem Landratsamt Ostallgäu stammen die Spenden zum größten Teil von Ostallgäuer Bürgern und der lokalen Wirtschaft, die sich an der bundesweiten Aktion "1.000 Schulen für unsere Welt" beteiligt haben.

Reiner Meutsch, Initiator der Stiftung Fly & Help, freut sich über den Spendenscheck aus dem Ostallgäu. Damit kann im Norden Namibias ein Gebäude mit zwei Klassenräumen für eine Grundschule gebaut und die Bildungssituation der Kinder aus dem Dorf Ovijere und der weiteren Umgebung deutlich verbessert werden.

Spendenkonto weiter offen

Obwohl die Spendenaktion offiziell für den Landkreis beendet ist, will Landrätin Zinnecker das Landkreiskonto bei der Stiftung Fly & Help nicht schließen. "Es darf daher gerne weiter gespendet werden", sagt Zinnecker und weist darauf hin, dass für weitere Maßnahmen schon der Grundstock gelegt sei, weil die Spenden den benötigten Betrag für den Schulbau um 5.000 Euro übersteigen. Meutsch hat schon eine Idee für den Einsatz dieses Geldes: "Denn aufgrund der weiten Wege brauchen wir für die Region Ovijere, die mitten im afrikanischen Busch liegt, dringend ein Hostel und eine Schulküche." Seiner Erfahrung nach gibt es keine bessere Investition, als die in Bildung. "Jeder Euro kommt bei unserer Stiftung zu 100 Prozent in den Projekten an", versichert Meutsch.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.1000-Schulen.de
www.fly-and-help.de
www.ostallgaeu.de/1000-schulen

Bestehende Schule in Ovijere

  • Ovijere liegt im Norden von Namibia, ungefähr 18 Kilometer von Okanguati und ca. 124 Km von Opuwo entfernt mitten im afrikanischen Busch.
  • Keine Infrastruktur, kein Handyempfang.
  • Derzeit gibt es in Ovijere an der Schule zwei Lehrer*innen und rund 90 Schüler. Die Schule ist eine Grundschule, die von der ersten Klasse bis zur sechsten Klasse reicht. Die Schüler kommen zu 90 Prozent aus der Ovahimba Community, die restlichen 10 Prozent sind Zemba. Beide Bevölkerungsgruppen sind Halbnomaden.
  • Die bisherige Schule besteht aus einem Unterschlupf aus Holz und bietet keine sichere Lernumgebung. Auch verbleiben die Kinder nachts an der Schule und schlafen auf dem nackten Erdboden, weil es keine sonstige Beherbergung gibt.
  • Das Gebäude mit den Klassenräumen stellt in Ovijere die erste Hilfsmaßnahme dar und sollte ursprünglich 39.200 Euro kosten, coronabedingt haben sich die Baukosten auf 37.400 Euro reduziert. Der Überschuss von 5.000 Euro wird für den weiteren Ausbau und damit den Bau eines Hostels/Schulküche weitergereicht.
  • Mit dem Bau wird jetzt im November begonnen, die Fertigstellung und die Eröffnung soll Anfang April sein.

(Quelle: Landratsamt Ostallgäu)

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