Digitalpakt Schule
Über 2,2 Millionen Euro für Ostallgäuer Schulen

V. l. vor der Berufsschule Ostallgäu in Marktoberdorf: Ulrike Devries (Leiterin der Berufsschule Ostallgäu Marktoberdorf), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Angelika Oswald (Leiterin der Erich Kästner Schule Füssen), Lucia Wind (Leiterin der Realschule Buchloe) und Alfred Unsin (Leiter der Außenstelle Füssen der Berufsschule Ostallgäu).
  • V. l. vor der Berufsschule Ostallgäu in Marktoberdorf: Ulrike Devries (Leiterin der Berufsschule Ostallgäu Marktoberdorf), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Angelika Oswald (Leiterin der Erich Kästner Schule Füssen), Lucia Wind (Leiterin der Realschule Buchloe) und Alfred Unsin (Leiter der Außenstelle Füssen der Berufsschule Ostallgäu).
  • Foto: Landkreis Ostallgäu
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Rund 2.232.000 Euro hat der Landkreis Ostallgäu für die Digitalisierung seiner kreiseigenen Schulen vom Freistaat Bayern bewilligt bekommen. Er erhält das Geld als Sachaufwandsträger der Schulen im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Bildungsinfrastruktur an bayerischen Schulen“ (dBIR).

Großer Schritt voran

„Unsere Digitalisierungsoffensive macht damit einen weiteren großen Schritt voran! Wir nutzen das Geld, um gleiche Verhältnisse beim digitalen Lernen an unseren Schulen zu schaffen,“ sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Die meisten der kreiseigenen Schulen sind bereits im Rahmen von Sanierungen hervorragend mit digitalen Lernmitteln ausgestattet und damit fit für den Unterricht der Zukunft. Wie wichtig das ist, hat nicht zuletzt die Corona-Pandemie gezeigt.“

Geld fließt in Medientechnik und integrierte Fachunterrichtsräume

Mit rund zwei Millionen Euro des Förderbetrags wird Medientechnik für die Klassenzimmer beschafft – zum Beispiel Beamer, Dokumentenkameras und zentrale Steuerpanels zur Steuerung der Medientechnik. Der übrige Teil der Förderung – etwa 220.000 Euro – ist für die Digitalisierung der integrierten Fachunterrichtsräume an der Berufsschule Ostallgäu genehmigt. Diese werden unter anderem mit Tablet-PCs, Lehrständen oder CNC-Fräsen für den berufsspezifischen Einsatz ausgestattet.

Grundlage für die Verwendung der Digitalpakt-Förderung bei den kreiseigenen Schulen ist die Digitalisierungsoffensive des Landkreises. Diese beinhaltet unter anderem auch Glasfaseranschlüsse für die Schulen sowie Sonderbudgets für Schülerleih- und Lehrerdienstgeräte. Die Förderquote von dBIR beträgt 90 Prozent. Insgesamt stellen Bund und Freistaat Bayern mit dem Digitalpakt Schule mehr als eine Milliarde Euro für die Digitalisierung an Schulen bereit.

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