Krankenhäuser
Trotz Rekorddefizit: Sanierungsplan der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren geht auf

Die Sanierungsbemühungen greifen, sagt der Vorstand. Gleichwohl liegt das Gesamtdefizit mit 14,1 Millionen Euro auf Rekordniveau. Doch dafür gibt es eine Erklärung. <%IMG id='1127714' title='Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren'%>

Lässt man sich von Dr. Philipp Ostwald erklären, wie die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren im Jahr 2013 gewirtschaftet haben, fällt das Fazit des Vorstands kurz und bündig aus: 'Die Sanierung greift.' In Zahlen ausgedrückt ist die Deutung ein wenig komplexer.

Zwar ist das Jahresergebnis besser als gedacht, aber dafür liegt das Gesamtdefizit auf Rekordniveau. Der Zufriedenheit von Ostwald tut dies keinen Abbruch. Denn es ist nur ein scheinbarer Widerspruch, der sich da laut Ostwald auftut: Das Jahresergebnis für 2013 weist ein Defizit von 10,5 Millionen Euro bei einem Gesamtdefizit von 14,1 Millionen Euro auf. Zustande kommt dies, weil Abschreibungen in Höhe von 3,6 Millionen Euro aus der Schließung der Krankenhäuser Marktoberdorf und Obergünzburg bereits für das vergangene Jahr wirksam wurden.

Ursprünglich waren diese 'einmaligen Sondereffekte' erst für 2014 eingeplant. Im Gegenzug sind für heuer und die Folgejahre entsprechend geringere Defizite zu erwarten. Für das Jahr 2013 war der Vorstand zunächst von einem Defizit von 13,2 Millionen ausgegangen.

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