Tiere
Tierschutz: Igel haben im Ostallgäu keine große Lobby

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  • hochgeladen von Heiko Wolf

Der Igel ist kein Problembär – und bislang kaum im Fokus von Ostallgäuer Behörden. Glücklicherweise wird das Tier, das geschützt ist, auch nicht bejagt. Der Igel könnte also ein glückliches Nischendasein führen.

Wären da nicht Gartengeräte, Autos – bundesweit wird laut Verein 'Pro Igel' jährlich eine halbe Million Igel tot gefahren –, der Klimawandel oder Parasiten. An beiden letzten Punkten setzt die zumeist ehrenamtliche Igelhilfe an. Allerdings scheinen Igel kaum eine Lobby zu haben. Tierheime dürfen sie, da sie als Wildtiere gelten, nicht aufnehmen.

Und auch das Ostallgäuer Veterinäramt räumt ein, dass es 'bestimmt seit zehn Jahren' nichts mehr mit Igeln zu tun hatte. Bleiben, abgesehen von Igel-Findern, die kranke oder verletzte Einzeltiere selbst aufpäppeln, noch ehrenamtlich betriebene Igelstationen. Diese sind aber oft überfüllt. Was nach Angaben von Experten daran liegt, dass es viel zu wenige gibt. In der ganzen Region Kaufbeuren-Ostallgäu gibt es offenbar nur eine. Immerhin behandeln viele Tierärzte Igel kostenlos.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Allgäuer Zeitung (Marktoberdorf) vom 28.10.2014 (Seite 27).

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