Gesetz
Tierfreunde Ostallgäu fordern Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für streunende Katzen

  • Foto: Verein Tierfreunde Ostallgäu
  • hochgeladen von Pia Jakob

Der Verein Tierfreunde Ostallgäu aus Marktoberdorf hat es sich zur Aufgabe gemacht, streunenden Katzen zu helfen und dafür zu sorgen, dass es nicht immer noch mehr werden. Sie sehen da nur eine Lösung: eine Kastrationspflicht für freilebende und freilaufende Katzen in Bayern. Allein in diesem Bundesland sind circa 300.000 streunende Katzen unterwegs. In ganz Deutschland sind es um die zwei Millionen Katzen. Katzen, die niemand haben will. Katzen, die ausgesetzt, sich selbst überlassen wurden und nun verwildert leben.

So seien streunende Katzen vor allem in ländlicheren Gegenden ein Problem, sagt Birgit Veith, Pressesprecherin des Vereins. „Gerade auf Bauernhöfen sind Katzen nur dazu da, Mäuse zu fangen.“ Den Besitzern wachse die Kolonie meistens schnell über den Kopf. Katzen bekommen bis zu drei Mal im Jahr mehrere Junge. Mit fünf bis neun Monaten sind diese selbst geschlechtsreif. Unter diesen Umständen steigt die Population rasant.

Der Verein fängt deshalb die Tiere in Absprache mit dem Besitzer ein. „Wir machen das mit Lebendfallen. Die Tiere sind so scheu, dass sie sich nicht anders einfangen lassen“, sagt Veith. Der Verein fängt so im Frühjahr und im Herbst jeweils um die 50 Katzen. Anschließend werden die Katzen zum Tierarzt gebracht, wo sie kastriert und behandelt werden.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 01.06.2018.

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