Bilanz
Stöttener Festjahr bringt für die Feuerwehr viele Aufgaben

Auf ein ruhiges Jahr mit wenigen Einsätzen blickte Kommandant Herbert Kögel bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stötten zurück. Das werde sich heuer aber grundlegend ändern, da allein im Juli drei Großveranstaltungen in der Gemeinde stattfinden, erinnerte er.

Der Vorsitzende bat alle Aktiven um bestmögliche Unterstützung bei den dann anfallenden Absperrmaßnahmen und notwendigen Verkehrsregelungen - auch wenn sie bei den veranstaltenden Vereinen zusätzlich aktiv sind. Denn heuer feiert nicht nur der Trachtenverein sein 100-jähriges Bestehen. Die Musikkapelle richtet das Bezirksmusikfest aus. Außerdem findet die Gau-Fingerhakelmeisterschaft statt.

Im vergangenen Jahr wurde die Wehr zu fünf technischen Hilfeleistungen gerufen, wovon drei Absperrmaßnahmen waren, berichtete Kögel. Darüber hinaus kamen die Wehrmänner bei einem Herdbrand in Hofstatt, bei einem Fahrzeugbrand in Heggen und bei einem Mottfeuer zum Einsatz. Insgesamt wurden von 100 Mann 141 Einsatzstunden geleistet. Im Jahr zuvor waren es 484 Einsatzstunden.

Übungen für die Brandbekämpfung, für den Löscheinsatz - auch mit Atemschutz - und die alljährliche Verwaltungsgemeinschafts-Gesamtübung führte die Wehr durch. Auch die Ausbildung wurde wieder groß geschrieben: Aktive der Wehr nahmen an Übungen in der Brandübungsanlage Neu-Ulm, an Funkübungen, an Übungsabenden in der Atemschutzübungsstrecke Kaufbeuren sowie an Lehrgängen für Atemschutzgeräteträger, für Sprechfunker und für Maschinisten mit Erfolg teil.

Derzeit zählt die Wehr laut Kögel 80 Aktive. Er wies noch darauf hin, dass Mottfeuer bei der Gemeinde anzumelden sind, die diese an die Leitstelle Allgäu in Kempten weitermeldet, damit von dort keine unnötige Alarmierung ausgelöst wird.

Belüftungsgerät gekauft

Vorsitzender Eugen Ried berichtete, dass die Wehr aus der Vereinskasse ein Belüftungsgerät zum Preis von 2800 Euro angeschafft hat. Ein solches, seit langem gewünschtes Gerät hätte beim Brand in Hofstatt gute Dienste geleistet.

Dadurch legte Kassier Christian Rauch für das vergangene Jahr eine negative Zahlenbilanz vor. Der Verein plant deshalb heuer wieder eine Altmetall-Sammlung durchzuführen, so Ried. Auch ist geplant, für die Feuerwehr einen eigenen Metall-Container aufzustellen, sobald dafür ein Standort gefunden wurde. Der Vorstand habe den Kauf des Lüfters beschlossen, nachdem die Wehr bei der Gemeinde bereits neue Feuerwehrstiefel beantragt hatte.

Bürgermeister Joachim Ernst sagte der Wehr eine wohlwollende Bearbeitung dieses Antrags im Gemeinderat zu. Auch für den Altmetallcontainer zur Aufbesserung der Finanzen der Wehr lasse sich sicher ein geeigneter Standort finden.

Auf die einzelnen Aktivitäten des Feuerwehrvereins wie Durchführung eines Spielwarenbasars sowie des Feuerwehrballs und des Jahresausflugs ins Zeppelinmuseum Friedrichshafen ging Schriftführer Michael Ebner noch ausführlich ein.

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