Kinderbetreuung
Stadt Marktoberdorf weist Kritik der Landrätin zurück

Die Stadt Marktoberdorf weist die von Landrätin Zinnecker geäußerte Kritik an der Bedarfsplanung für städtische Kitas deutlich zurück. Den Vorwurf, die städtische Planung sei unzureichend, bezeichnete Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell als 'Unterstellung'.

Die Argumentation der Landrätin sei nicht zutreffend und für die Stadt in keiner Weise nachvollziehbar, heißt es unter anderem in einem Brief des Bürgermeisters an Zinnecker. Die vom Landratsamt angebotenen Lösungsvorschläge zu einer verbesserten Betreuungssituation in den Kitas nannte Hell nicht praktikabel und den Eltern nicht vermittelbar.

In einem offenen Brief hatte der Stadtrat Anfang Juni auf eine aus seiner Sicht fatale Entwicklung aufmerksam gemacht: Die geänderte Verteilpraxis für Asylbewerber mit der Auflösung staatlicher Unterkünfte führe zu einer Konzentration von Flüchtlingen und ihrer Familien in Marktoberdorf und belaste die Stadt überproportional. Vor allem die Betreuung von Kindern in städtischen Kitas in ihrer jetzigen Form sei in Gefahr.

Bürgermeister und Stadträte wollten den Brief als 'Hilferuf' verstanden wissen, nicht als Kritik. Zinnecker hatte kürzlich ebenfalls in einem offenen Brief der Stadt geantwortet und unter anderem Kritik geäußert.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 28.07.2017.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Das könnte Sie auch interessieren

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
Powered by Gogol Publishing 2002-2019