Asyl
Spannungen zwischen Marktoberdorf und Landkreis Ostallgäu wegen Standorten von neuen Flüchtlingsunterkünften

Der Bau neuer Asylbewerber-Unterkünfte in Marktoberdorf sorgt für Spannungen zwischen Stadt und Landratsamt. Der Zweite Bürgermeister, Wolfgang Hannig (SPD), kritisiert, das Landratsamt habe die Stadt bei der Wahl der Standorte 'vor vollendete Tatsachen gestellt'. <%IMG id='1353452' title='Asylunterkunft'%>

Hannig nannte die Festlegung auf die Flächen im Norden der Stadt 'einen Schnellschuss aus der Not heraus'. Die Stadt habe andere Standorte befürwortet. Landrätin Maria Rita Zinnecker sagte dagegen, die Stadt habe keinen konkreten Vorschlag gemacht.

Bis Anfang nächsten Jahres entstehen im Norden Marktoberdorfs durch Um- und Neubauten neue Unterkünfte für Asylbewerber mit Platz für rund 400 Menschen. Der Landkreis reagiert damit auf die stark gestiegene Zahl von Flüchtlingen, die im Ostallgäu bis zum Abschluss ihres Asylverfahrens dauerhaft untergebracht werden müssen.

'Der Druck ist riesig, es überrollt uns', sagte Landrätin Zinnecker. Der Landkreis sucht daher händeringend nach Möglichkeiten, die etwa 200 Flüchtlinge dauerhaft unterzubringen, die derzeit monatlich ins Ostallgäu kommen. Zurzeit leben hier 1026 Asylbewerber.

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