Ausstellungsstücke
Soldatentagebuch im Riesengebirgsmuseum in Marktoberdorf erzählt europäische Geschichte

Das Riesengebirgsmuseum in Marktoberdorf bewahrt drei sehr fragmentarische Tagebücher in seinem Depot auf. Es sind europäische Objekte im besten Sinn. Sie reisten mit ihrem Besitzer vom Isergebirge im heutigen Polen nach Deutschland und hatten einen Aufenthalt in Frankreich.

Es handelt sich hierbei um die Aufzeichnungen eines Soldaten und Heimatvertriebenen. Josef Werner ist am 26. März 1920 in Gablonz an der Neiße geboren und am 25. September 2001 in Marktoberdorf gestorben. Seine Tagebücher beginnen am 10. Januar 1939 in Straubing.

Dort trat Werner mit 19 als Rekrut an. Im Mai 1948 enden die Aufzeichnungen. Diese handeln vom Heimweh des jungen Rekruten, der 1939 nur mit zwei Jahren Krieg rechnet, ebenso wie von einer Nachkriegsbegegnung mit einem Polizisten in Marktoberdorf, der Werner Kartoffeln und eine Breze schenkt.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 25.01.2016.

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