Special Ostern ÜBERSICHT

Ostern
Sich für Gott öffnen - Ostern in Marktoberdorf

Mit festlichen Gottesdiensten feierten die Christen an Ostern die Auferstehung Jesu. Nach der Segnung des Feuers vor der Pfarrkirche St. Martin und der Bereitung der Osterkerze durch Stadtpfarrer Wolfgang Schilling wurde das Osterlicht in das dunkle Gotteshaus getragen, wo es dann an die Gläubigen weitergereicht wurde und so den Kirchenraum in weichem Licht erstrahlen ließ.

Schilling bezeichnete Ostern als einen 'großen Tag, als eine faszinierende Nacht, da wir an unsere eigene Taufe erinnert werden'. Voller Freude begrüßte er die beiden Täuflinge in dieser Osternacht, die neunjährige Jennifer Hartmann und die 27-jährige Nadine Schafroth.

Letztere empfing in dieser Eucharistiefeier gleichzeitig auch die Firmung und ihre erste Kommunion. In seiner Ansprache ging der Priester auf das Sakrament der Taufe ein und meinte, wer an Gott glaube, der sei frei und gehe froh seinen Weg ins Leben.

'Wenn wir uns Gott öffnen, dann sind wir wahre Menschen, die immer wieder das göttliche Leben für sich entdecken und erspüren. Dann suchen wir Menschen, die voller Liebe sind, voller Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit', fuhr Schilling fort.

Händels Halleluja

Beim Festgottesdienst am Ostervormittag erklang neben Händels Halleluja die Paukenmesse von Joseph Haydn mit dem Kirchenchor und -orchester von Sankt Martin unter der Leitung von Margit Sedlmair.

In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Stadtpfarrer Schilling das österliche Johannesevangelium, in dem die trauernde Maria von Magdala zur Einbalsamierung Jesu zum Grab eilt und dort von Jesus mit ihrem Namen angesprochen wird.

Sie wendet sich ihm zu und das wird für sie zur Wende: Aus Niedergeschlagenheit wird Freude, beginnt ein neues Leben. Auch für uns Christen gebe es viele Möglichkeiten, sich von Jesus ansprechen zu lassen.

Das Leben genießen können

Wichtig sei, sich nicht zu verschließen, appellierte der Prediger an die Gottesdienstbesucher: 'Wer nur im Alltag verhaftet bleibt, der verdient den Sonntag nicht und wer nur am Schaffen ist, der wird nie das Leben genießen können. Wenn wir umkehren, wie Maria von Magdala, dann wird für uns Ostern.'

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