Wenzeslaus
Programm zum Gedenkjahr 200. Todestag des Kurfürsten Clemens Wenzeslaus in Marktoberdorf steht

Sogar einen Clemens-Wenzeslaus-Pfad mit Bildtafeln an allen wichtigen Wirkungsstätten soll es jetzt geben. Bei einer Besprechung aller beteiligten Vereine und Organisationen wurden Details geklärt. Es ist viel Bewegung in der Stadt, fast so, als ob der Kurfürst persönlich käme.

Im Festzug durch die Allee

Schon am 29. Juni wird das Schulfest der St.-Martin-Grundschule ganz dem Thema gewidmet sein. Alle anderen Veranstaltungen finden im Juli statt. 'Es hat sich viel bewegt in den letzten Monaten', fasste Bürgermeister Werner Himmer die Aktivitäten zusammen.

Herzstück dieses Gedenkens an den Kurfürsten, der im Marktoberdorfer Schloss seine Sommerresidenz hatte, hier am 27. Juli 1812 starb und bei der Kirche St. Martin seine letzte Ruhestätte hat, wird eine Ausstellung sein, die Stadtarchivarin Katharina Maier zusammenstellt. Sie wird vom 3. Juli bis 8. August im Rathaussaal zu sehen sein.

Haupttag in diesem Gedenkjahr ist der Samstag, 28. Juli. An diesem Tag bewegt sich ein historischer Zug mit acht Kutschen und viel Fußvolk durch die Kurfürstenallee, hinaus zu der Stelle, an der einst Wenzeslaus’ Tempel stand. Dort wird um 16 Uhr ein Gedenkstein eingeweiht.

Heimatverein, Kolpingsfamilie, Stadtkapelle und Schulkinder werden diesen Akt gestalten. Mit dabei ist auch der Hindelanger Heimatdienst. Er wird einen Sechsertanz aufführen, wie er auch zu Kurfürstens Zeiten getanzt wurde, wenn der Kurfürst kam. Denn öfter weilte er auch in Hindelang.

Im festlichen Zug zurück geht es zum Schloss, wo die Kolpingsfamilie vor dem Gebäude einen Empfang des Kurfürsten darstellt – natürlich ebenfalls in historischen Kostümen. Daran schließt sich am Abend die Romantische Nacht im Schlosshof an, unter anderem mit Musik der Bach-Söhne (Mendelssohn-Vokalensemble und Bläserensemble Marktoberdorf).

Danach geht es in die Kirche St. Martin, wo der Carl Orff Chor sowie Mitglieder des Sinfonieorchesters Ostallgäu das Requiem in C-Moll von Michael Haydn aufführen. Natürlich wird es für die vielen Besucher, die an diesem Tag erwartet werden, auch Speis und Trank wie zu Wenzeslaus’ Zeiten geben.

Am Sonntag, 29. Juli, wird Bischof Zdarsa zum Festgottesdienst in St. Martin erwartet. Umrahmt wird die Messe vom Kirchenchor ebenfalls mit Musik aus der Zeit Wenzeslaus’. Mit im Boot sind auch die Realschüler, die bei ihrem Schulfest am 13. Juli mit verschiedenen Vorführungen einen Beitrag zum Gedenkjahr leisten.

Die Mittelschüler besuchen im Rahmen der Heimatkunde Wenzeslaus’ Grabmal und gestalten Plakate. Eine eigene Ausstellung konzipieren die Gymnasiasten unter dem Titel 'Marie, Sophie und unser Clemens: Fürstentum – Frauenpower – Fortschritt'.

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