Asyl
Private Unterbringung für Flüchtlinge in Rettenbach?

In der Gemeinde Rettenbach wird darüber nachgedacht, ob Asylbewerber im Dorf privat untergebracht werden können. Ein entsprechender Flyer soll an alle Haushalte verteilt werden, sagte Bürgermeister Reiner Friedl. <%IMG id='1270668' title='Asyl Feature Hand in Hand'%>

Gemeinderat Ulrich Dehe hatte angeregt, dass sich der Gemeinderat im Hinblick auf die Aufnahme von Flüchtlingen positionieren sollte. Denn nur wenn die Gemeinde selbst Unterkunft anbiete, habe er auch Mitspracherecht. Rätin Gudrun Worm erinnerte daran, dass auch sie schon aus Gründen der Menschlichkeit und Solidarität das Problem angesprochen habe. Bürgermeister Friedl sagte jedoch, die Gemeinde habe keine Möglichkeit, eigene Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, da es in keinem der gemeindlichen Gebäude Duschen gebe.

Friedl sagte, er habe auch kein schlechtes Gewissen, dass bisher in dieser Richtung noch nichts unternommen worden sei. Habe die Gemeinde doch in den 1980/1990er-Jahren bei 600 Einwohnern noch zusätzlich 450 Russlanddeutsche beherbergt. Er und seine Mitarbeiterin könnten aber die verwaltungsmäßig notwendige Betreuung von vielen Flüchtlingen nicht leisten.

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