Stadtrat
Priorität für neue B12-Auffahrt

Mit zwei Marktoberdorfer Zukunftsthemen beschäftigte sich der Stadtrat vor kurzem bei einem Klausurtag: dem innerstädtischen Verkehr und dem Quartier östlich des Rathauses. Beschlüsse, so Bürgermeister Werner Himmer, seien aber noch nicht gefasst worden.

Ausgehend vom Verkehrsgutachten diskutierten die Stadträte mit dem Verkehrsplaner Robert Ulzhöfer vor allem über die Verkehrssituation im Norden. Deutlich kristallisierte sich dabei heraus, dass eine neue B12-Auffahrt bei Geisenhofen für den Marktoberdorfer Norden (Weiterführung der Nordstraße bis zur Weitfeldstraße/Micheletal) und die Innenstadt die größte Entlastung bringen dürfte.

Die Auffahrt an der Kreisstraße von Marktoberdorf nach Ruderatshofen, so Bürgermeister Himmer, habe für ihn eine größere Priorität als eine Nordspange. Der neue Anschluss an die Bundesstraße dürfte als neue, kurze Anbindung von Fendt an das überörtliche Straßennetz den Marktoberdorfer Norden von Lkw- und Pendlerverkehr entlasten. Bei der Verwirklichung des Vorhabens gehe es um einen Zeitraum von «fünf plus x Jahren».

Welche Nutzungen sind im Quartier zwischen Jahnstraße und Meichelbeckstraße rund um das Heimatmuseum Hartmannhaus möglich? Dies war die zweite Frage, bei der viele Ideen entwickelt wurden. Eine deutliche Linie zeichnete sich dabei aber noch nicht ab.

Großflächige Lösung für Nutzung entlang der Meichelbeckstraße

Die Chancen, entlang der Meichelbeckstraße großflächig planen zu können, steigen derzeit: Der Parkplatz an der Ecke Meichelbeck-/Georg-Fischer-Straße gehört der Kirchenstiftung in Erbpacht, sie hat ihn an die Sparkasse verpachtet. Bei dieser Konstellation dürfte eine Nutzung durch die Stadt wenig problematisch sein.

Zugriff besteht bereits auf das Emmi-Fendt-Haus (früherer Feneberg) und das ehemalige Geschäftshaus Eiselt (derzeit Arthouse Hannig), die beide im Besitz der Stadt sind. Zwischen diesen Gebäuden liegt ein leer stehender Bauernhof. Da für diesen ein Abbruchantrag vorliegt, hatte der Stadtrat unlängst eine Veränderungssperre erlassen. Auch hier, so Himmer sei man in Verhandlungen über einen Kauf oder eine Erbpachtlösung.

Sowohl das Verkehrsthema als auch die Zukunft des innerstädtischen Quartiers sollen in den nächsten Monaten Thema im Stadtrat werden.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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