Aschermittwoch
Politischer Aschermittwoch der Bayernpartei in Marktoberdorf

Zum 17. Mal innerhalb von 20 Jahren hatte der Bezirksverband Schwaben der Bayernpartei zum politischen Aschermittwoch ins Gasthaus Burger in Marktoberdorf geladen. Zahlreiche Mitglieder, Amtsträger aus umliegenden Orts- oder Bezirksverbänden sowie Mandatsträger folgten der Einladung. Die Redner waren Bezirksvorsitzender und Kreisrat Dr. Hermann Seiderer, stellvertretender Landesvorsitzender Peter Fendt sowie Generalsekretär und Bezirksrat Hubert Dorn aus München.

<< Euroland ist abgebrannt >> - damit überschrieb Dr. Hermann Seiderer seine Rede zum Auftakt der Veranstaltung. Allerdings sei dies absehbar gewesen, so Seiderer. Kritik übte er daran, dass hoch verschuldete Länder mit europäischen Mitteln unterstützt würden und Deutschland dabei als großer << Zahlmeister >> herangezogen werde. << Der Euro kam mindestens zwei Jahre zu früh >>, so Seiderers Fazit. Nicht vergessen wurde von ihm die Unterschriftenaktion der BP für eine Eigenstaatlichkeit Bayerns, aber auch weltpolitische Themen wie der Afghanistan-Einsatz kamen zur Sprache: << Wir fordern den sofortigen Abzug der Truppen >>, so Seiderer.

<< Der Untergang Deutschlands >>

Mit einer Attacke auf den Europäischen Gerichtshof begann Peter Fendt seine kritischen Ausführungen bezüglich des kürzlich verkündeten Täterschutzes. << Der schutzlose Bürger ist der Depp >>, meinte Fendt. Einen Bogen spannte er von Themen wie E10-Kraftstoff oder Klimawandel hin zur Umweltpolitik. In allen Bereichen müssten << die Deutschen immer für andere herhalten >>, deshalb sei der Euro auch der << nächste Untergang Deutschlands >>, so Fendt. << Bei der Bayernpartei darf man die Dinge noch beim Namen nennen >> sagte er zum Schluss und nannte auch die fünf Krankenhäuser des Landkreises als << Sorgenkinder >>, für die sich die BP mit besten Kräften einsetzen will.

Mit Kritik an den Regierungsparteien und deren << qualitativ ungemein gesunkener >> Politik sowie mit Kritik an Mandatsträgern und höher gestellten Politikern sparte Hauptredner Hubert Dorn an diesem Abend nicht. Auch nicht mit der Lautstärke in seiner Rede, Polemik Emotionen. Eine ganze Palette an Themen riss Dorn dabei an und ließ immer wieder erkennen, dass seine Partei << längst bereit steht, die Politik Bayerns zu verändern >>. Nach Meinung Dorns gehöre << Bayern schon lange nicht mehr zu Deutschland >>, doch sei es auch wichtig, dass man << bayerisch nicht mit krachledern >> verwechsle. Dorn verstand es, die Rede trotz der vielen Themen relativ kurz zu halten und viele Themen anzusprechen. Mit dem Singen der Bayernhymne endete der offizielle Teil.

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