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Pläne für Klinik-Gelände: Eine Chance für Marktoberdorf?

Seit das Krankenhaus in Marktoberdorf geschlossen wurde, ist es das Dauerbrenner-Thema in der Stadt und den Umlandgemeinden: Was passiert mit dem Gelände der ehemaligen Kreisklinik?

Viel Lob erhalten, aber auch ein paar Kritikpunkte abbekommen hat das von Landrat Johann Fleschhut vorgelegte Konzept zur Nachnutzung des Geländes samt Nachbargrundstücke an der Hochwiesstraße.Nach den Plänen Fleschhuts soll auf einem 55.000 Quadratmeter großen Areal ein Quartier entstehen für junge und alte Menschen. Zu dem Konzept gehören Reha-, Medizin- und Pflegeangebote wie etwa Einrichtungen für stationäre Pflege sowie Tagespflege, ein Demenzzentrum und ein Mehrgenerationenhaus. Zudem sind erschwingliche Wohnungen vorgesehen für junge Menschen und Familien.

Im Stadtrat erhielt Fleschhut zu Wochenbeginn grünes Licht, um die Planungen weiter voran zu treiben. Einen Beginn konkreterer Bauplanungen hält er ab der Jahresmitte für möglich. Das Konzept mache allerdings nur als Ganzes Sinn, betont Fleschhut. Es sei bereits jetzt gesichert, für nahezu jeden Baustein des Konzepts Betreiber und seriöse Investoren zu finden.

Kritisch sieht das Konzept vor allem die CSU. Während die Bayernpartei die Pläne komplett ablehnt, ist die Haltung der CSU differenzierter. In den Mittelpunkt der Überlegungen stellen die Christsozialen den Bettentrakt der ehemaligen Klinik. 'So lang nicht klar ist, was mit dem Bettenhaus passiert, machen wir keine Planung außen rum', nannte Fraktionssprecher Eduard Gapp die CSU-Position. Fleschhut betont dagegen, dass das Gebäude erst durch ein schlüssiges Gesamtkonzept für Investoren interessant werde.

In die Pläne zur Nachnutzung sollen auch die Bürger von Anfang an eingebunden werden. Diesen Gedanken wollen wir als Zeitung aufgreifen und von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wissen, wie sie zu dem Vorhaben stehen. Bei einer Abstimmung im Internet können Sie Ihre Meinung kund tun. Mit dem Ergebnis dieser Umfrage werden wir Verantwortliche und Kritiker konfrontieren und in unserer Zeitung darüber berichten.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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