Gemeinderat
Pflege des Moorpfades in Stötten neu geregelt

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats beschloss das Gremium einstimmig, die Instandhaltung des Mooserlebnispfads MEP wie von Gemeinderat Erwin Hindelang vorgeschlagen zu gestalten. Danach soll ein Arbeiter des Bauhofs jeden Freitag den Weg abfahren, die Stationen kontrollieren und verstreute Hackschnitzel wieder einebnen.

Eventuelle Schäden sind der Gemeinde zu melden. Diese werden dann von je einem Mann des Tourismusvereins und des Gewerbeverbands behoben. Auf die Frage aus dem Gremium, was mit den sogenannten MEP-Paten geworden sei, wiesen Gemeinderat Hindelang und Bürgermeister Joachim Ernst darauf hin, dass Einrichtung und Erhalt des Mooserlebnispfads MEP in den vergangenen sechs Jahren der Gemeinde kaum Kosten verursacht habe.

Hindelang erinnerte, dass sich die Stöttener Geschäftswelt 2003 – nachdem die Umgehung Stötten gebaut worden war – Gedanken machte, wie sie wieder Besucher, Familien mit Kindern und Fahrradfahrer in den Ort bekommt. Eine Gruppe Stöttener hätten deshalb mehrfach in der Schweiz einen solchen Moorlehrpfad besichtigt. Die kompletten Planungskosten für den MEP in Höhe von 6000 Euro habe der Gewerbeverband übernommen.

Die Umsetzung des Konzepts sei dann über die Gemeinde gelaufen, während örtliche Firmen die Stationen erstellten und diese dann auch überwachen und instand halten sollten. Verträge darüber seien aber nicht zustande gekommen, weil sich eine Gruppe Stöttener wie Manfred Müller oder Ivo Kober fand, welche bisher als Wegpaten fungierten und die Stationen instand hielten.

Dies sei aus gesundheitlichen Gründen der Männer inzwischen nicht mehr möglich, sodass nun eine andere Lösung habe gefunden werden müssen. Damit waren die Räte einstimmig einverstanden.

Ebenso einstimmig sprach sich das Gremium für die Erneuerung der Brücke über den Kroppersbach bei der Kapelle in Steinbach aus. Der Bürgermeister wurde beauftragt, Kostenvoranschläge für Fertigbrücken einzuholen. Die Gestattung zum vorübergehenden Betrieb einer Schank- und Speisewirtschaft wurde der Musikkapelle Stötten für ihr Fest im Juli und dem 'Partyclub Bieraten' für Oktober erteilt.

Das Anwesen Hofen 33, das frühere Steinbacher Armenhaus, hatte bisher keinen Wasseranschluss. Laut Bürgermeister gab es eine Auflage, dass der Eigentümer, sollte ein Anschluss an die gemeindliche Wasserversorgung gewünscht werden, diesen selbst zu planen und die Planung durch die Gemeinde genehmigen lassen muss. Diese Planung lag nun vor.

Einstimmig wurde die Genehmigung erteilt, wobei der Planer nochmals bekräftigte, dass keine Verkeimung der Anlage durch Rückfluss entstehen darf.

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