Demonstration
Parteien rufen zu Kundgebung für Rettung der Klinik auf

Hier wie dort wird es diesen Freitag, 13. Mai, um die Zukunft des Marktoberdorfer Krankenhauses gehen - allerdings in ganz unterschiedlicher Umgebung und Form: Während im Landratsamt Kreistag und Ostallgäuer Bürgermeister nichtöffentlich über Wege aus der Finanznot der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren und dabei insbesondere über das Haus Marktoberdorf diskutieren werden, wollen sich parallel dazu vor dem Landratsamt (Schwabenstraße) Bürgerinnen und Bürger für eine gesicherte Zukunft der hiesigen Klinik stark machen. Die Kundgebung beginnt um 15.30 Uhr, die Kreistagssitzung um 16 Uhr.

Demo dauert nur halbe Stunde

Die im Marktoberdorfer Stadtrat vertretenen Parteien sowie der Krankenhaus-Förderverein rufen die Bevölkerung von Stadt und Umland zu dieser Demonstration zur Rettung des hiesigen Krankenhauses auf. CSU, FW, SPD, Grüne und Bayernpartei stünden einmütig hinter der Aktion, berichtete Stadtrat Axel Maaß der AZ. Er wurde von seinen Stadtratskolleginnen und -kollegen mit der Organisation der Kundgebung beauftragt. Laut Ulrike Propach, Vorsitzende des Krankenhaus-Fördervereins, soll die Demonstration etwa eine halbe Stunde dauern, also bis zum Beginn der Kreistagssitzung.

Voraussichtlich werden bei der Kundgebung die Stadträte Walter Schilhansl (CSU/Zweiter Bürgermeister), Axel Maaß (Grüne/Dritter Bürgermeister) sowie ein Vertreter des Krankenhaus-Fördervereins zu den von der Kienbaum-Unternehmensberatung entworfenen Szenarien für das Marktoberdorfer Krankenhaus sprechen: In der Diskussion steht die komplette Schließung des Hauses oder aber die Umwandlung des heutigen Akut-Krankenhauses in eine Reha-Klinik für Geriatrie (Haus für altersbedingte Krankheiten) und eine Abteilung für ambulantes Operieren. Nicht als Redner eingeplant ist Bürgermeister Werner Himmer: Er will bei der Kreistagssitzung die Interessen der Kreisstadt vertreten.

Der Förderverein bittet die motorisierten Demo-Teilnehmer, in weiterer Umgebung des Landratsamtes zu parken. Denn vor der Behörde gibt es wenig Parkplätze.

Nach Angaben der Fördervereinsvorsitzenden Propach haben sich bis Montagabend knapp 5000 Bürgerinnen und Bürger per Unterschrift für die Rettung des hiesigen Krankenhauses stark gemacht. Die Unterschriftenlisten liegen in Geschäften und Betrieben aus.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen