Gericht
Ostallgäuerin (38) baut wegen schwerer Migräne selbst Cannabis an

Gericht (Symbolbild)

Es war ein Fall, der erheblich von den sonstigen Strafverfahren gegen Drogentäter abwich: Zwar hatte eine 38-Jährige aus dem Ostallgäu im vergangenen Jahr in ihrer Wohnung Cannabis angebaut und gehortet – bei einer Hausdurchsuchung wurden insgesamt rund 500 Gramm gefunden.

Allerdings konnte die Frau jetzt im Strafverfahren vor dem Kaufbeurer Schöffengericht glaubhaft darlegen, dass das Rauschgift zur Selbstmedikation einer schweren Migräne bestimmt war. Die Folge war eine milde Strafe: Die bis dato völlig unbescholtene Ostallgäuerin wurde wegen unerlaubten Betäubungsmittelbesitzes in einer nicht geringen Menge zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten und einer Geldauflage in Höhe von 2000 Euro verurteilt. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 10.07.2018.

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