Staatsbesuch
Ostallgäuer Landrat Johann Fleschhut zieht positives Fazit

Landrat Johann Fleschhut blickte im Kreisausschuss noch mal auf den Landkreisbesuch von Ministerpräsident Horst Seehofer zurück. Atmosphärisch sei die Reise durch den Landkreis ein voller Erfolg gewesen. Noch in der Woche darauf, so hatten Fleschhut und andere Kreisräte aus verschiedenen Quellen gehört, habe Seehofer vom Ostallgäu geschwärmt, wo er die neue Traktorenfabrik von Fendt einweihte, in Rettenbach am Auerberg empfangen wurde und bei Bilderbuchwetter am Alpsee war.

Auch politisch, so Landrat Fleschhut, habe es viele positive Signale gegeben. So sieht der Ministerpräsident keine Probleme beim Bau einer weiteren B 12-Auffahrt bei Marktoberdorf.

Klar unterstütze Seehofer auch den vierspurigen B 12-Ausbau zwischen Buchloe und Kempten, der durch die Schließung des Bundeswehrstandorts in Kaufbeuren vielleicht noch mehr Nachdruck erhalte. Dafür, so die Zusage Seehofers, wolle er sich auch bei Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer einsetzen.

Versprochen habe der Ministerpräsident zudem, dass das Forstamt in Füssen mit dem Walderlebniszentrum auch nach Einrichtung eines Grünen Zentrums für den Landkreis in Kaufbeuren mindestens in der jetzigen Größe erhalten bliebe. Mit 'großer Wahrscheinlichkeit' werde der Freistaat zudem über den Kulturplan das Festspielhaus in Füssen fördern.

Denkbar sei ein sechs- oder sogar siebenstelliger Betrag. Auch bei den Neuschwansteinkonzerten des Landkreises, so Fleschhut, habe Seehofer mehr Entgegenkommen signalisiert.

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