Bilanz
Ostallgäuer Imker sprechen von einem mäßigen Honig-Jahr

Biene (Symbolbild)
  • Biene (Symbolbild)
  • Foto: Stephanie Eßer
  • hochgeladen von Holger Mock

Die Ostallgäuer Imker haben in diesem Jahr deutlich weniger Honig eingeholt als in den zwei Jahren zuvor. Erwerbsimker Dr. Christian Sedlmair aus Bidingen und Gerd Ullinger, Leiter der Imkerschule Schwaben, sprechen übereinstimmend von einem mäßigen Bienenjahr. „Dabei hat es sich – mit der sehr schönen zweiten Aprilhälfte – erst gut angelassen mit dem Löwenzahnhonig und der Obstblüte“, sagt der Obergünzburger Ullinger.

„Der kalte und regnerische Mai war für diese Frühtracht aber tödlich.“ Denn letztlich brauchten die Bienen ihre Ernte dann selbst als Futter. „Und was vom Löwenzahnhonig noch übrig war, ist leider größtenteils kandiert in der Wabe und ließ sich nicht mehr schleudern“, sagt Ullinger. Letztlich hatte er an Frühjahrshonig damit nur noch 40 Prozent seines sonstigen Ertrags. Der durchschnittliche Sommer habe dann das schlechte Frühjahr nicht mehr wettmachen können, sagen Ullinger und Sedlmair.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 19.09.2019.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ