Windkraft
Ostallgäuer Bürgermeister setzten sich mit 10 H-Regelung auseinander

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Mit großem Getöse setzte Ministerpräsident Horst Seehofer die 10 H-Regelung für Windkraftanlagen durch. Verkürzt besagt sie, dass ein Windrad mindestens die zehnfache Höhe vom nächsten Wohnhaus entfernt sein muss. Was geplant war, um den Sturm der Windradgegner zu besänftigen, entpuppt sich als eine Regelung mit vielen Hintertürchen.

Denn genehmigt eine Gemeinde ein Windrad über einen Bebauungsplan, kann damit die 10 H-Regelung außer Kraft gesetzt werden. Ein Widerspruch der Nachbargemeinde bleibt so möglicherweise wirkungslos. Was man sich von dem Paket versprochen habe, werde nicht alles gehalten, urteilt die Baujuristin im Landratsamt, Gudrun Hummel, vor den Ostallgäuer Bürgermeistern.

Windräder erledigen sich im Landkreis ohnehin sehr häufig durch den Artenschutz, erinnerte Landrätin Maria Rita Zinnecker an den Schutz von Rotmilan, Haselmaus und Schwarzstorch. Bei der Dienstbesprechung der Ostallgäuer Bürgermeister setzten sich diese und die Landrätin damit auseinander, was sich durch die bayerische H 10-Regelung bei der Ausweisung von Anlagen für Gemeinden ändert.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 27.02.2015.

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