Bauarbeiten
Ortsdurchfahrt Wald noch mehrere Wochen gesperrt

'Ortsdurchfahrt Wald gesperrt' heißt es bereits seit mehr als einer Woche. Wer von Marktoberdorf in Richtung Nesselwang will, muss Umleitungen über Lengenwang oder Görisried in Kauf nehmen. Die Arbeiten zum Ausbau der Ortsdurchfahrt Wald hätten fristgerecht begonnen, gab Bürgermeister Josef Ampßler nun auch in einer Gemeinderatssitzung bekannt. Er beschrieb den 'Fahrplan' der nächsten Monate an diesem Teil der Kreisstraße OAL 23.

Der Gemeindechef umschrieb die drei Bereiche dieser Baumaßnahme: Der Landkreis sei zuständig für die Straße der Ortsdurchfahrt und für die Gehwege. Die Firma Köpf macht im Auftrag der Lechwerke die Verkabelungen. Und Aufgaben der Gemeinde sind Kanalisation, Niederschlagsentwässerung und Entwässerung speziell vor dem Südeingang der Ortschaft.

Folgenden groben Zeitplan hält Bürgermeister Ampßler für möglich: Acht bis zehn Wochen rechne der Bauleiter der Firma Köpf für die Kabelarbeiten. Die Baufirma Hubert Schmid sei gleich mit zwei Kolonnen da, daher könnten seine Arbeiten nur sechs bis acht Wochen dauern, 'also bis Ende August – wenn das Wetter mitmacht.' Die Firma Kutter könne fast zeitgleich beginnen und somit eventuell Ende Oktober, Anfang November fertig werden.

Fräsgut für die Öffentlichkeit

Die ersten Arbeiten seien schon erledigt: Teer herausfräsen, die Gehsteige abbauen, Pflastersteine entfernen. Das Fräsgut stehe der Gemeinde, aber auch den Waldern zur Verfügung. Das gelte auch für die Pflastersteine. Man könne sich da bei Bedarf an den Bürgermeister wenden.

Alle Sondersteine hingegen, die beispielsweise aus Hofeinfahrten stammen, werden möglichst nahe am jeweiligen Gebäude gelagert. Denn die werden ja hinterher wieder eingebaut.

Die Firma Köpf wird im Auftrag der LEW mit der Verkabelung von Süden her beginnen. Das Zentrum der Arbeiten liege an der Görisrieder Straße. Hier komme auch eine Verteilstation für die 20-kV-Stromleitung hin, es entstehen Telekomanbindungen und Breitbandleitungen. 'Im Endeffekt muss auch das neue Baugebiet erreicht werden', so Ampßler.

Die Telekom verstärke im Wesentlichen lediglich ihre Hauptleitungen. Die LEW brauchen neben verstärkten Hauptleitungen auch die Leitung für die Straßenbeleuchtung. Dabei sollen die Hausanschlüsse runter vom Dachständer und rein in ein Erdkabel kommen. Das erfolge zum Nulltarif, da alle Anlieger mitgezogen hätten.

Wasser aus Süden abfangen

Bisher habe es in der Dorfmitte Überschwemmungen gegeben. Nun soll das Oberflächenwasser von den südlichen, zum Dorf hin geneigten Feldern bereits vor dem Ort abgefangen werden. So könne es nicht wie bisher ins Dorf strömen.

Geplant ist eine Art Sammelstelle, von der aus das Regenwasser in Richtung Osten abgeleitet wird. Über einen Stauraumkanal werde dieses Wasser in den Brantelsbach eingeleitet.

Der Stauraum verhindere, dass der Brantelsbach bei zu viel Regen bachabwärts die Waldhalla überschwemmt. In der Folge müsse das Gewässer etwas mit Flussbausteinen verstärkt werden.

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