Gauschützenfest
Organisationschefs des Bertoldshofener Gauschützenfests ziehen eine positive Zwischenbilanz

Auch wenn die Helfer im riesigen Festzelt am Bertoldshofener Sportplatz derzeit wuseln und noch jede Menge Arbeit ansteht, Herbert Kelz (34) und Stephan Ried (33) strahlen auch kurz vor dem Endspurt des Gauschützenfestes in Bertoldshofen souveräne Ruhe aus. Im Interview mit der AZ sprachen die beiden Schützenmeister der Schloßbergler Schützen und Cheforganisatoren der Großveranstaltung über ihre Urlaubsplanung sowie über die große Bedeutung von ehrenamtlichen Helfern. Die Schießwettbewerbe sind vorbei, der Festakt zum 125-jährigen Bestehen der Schloßbergler auch. Wie ist die Veranstaltung bisher gelaufen?

Das Schießen ist reibungslos verlaufen, die Teilnehmerzahl lag mit 1279 vielleicht ein wenig unter den Erwartungen, aber es war eine tolle Atmosphäre. Ried: Auch der Aufbau des Festzelts und die Vorbereitungen für das Festwochenende sind sehr gut gelaufen. Wir haben viele zuverlässige Helfer aus Schützenverein und Dorf - an den Festtagen sind täglich rund 100 freiwillige Helfer im Einsatz. Anders ginge das auch nicht. Auch die Unterstützung von Firmen und Sponsoren ist toll. Durch viele Spenden konnten wir die Zahl der Festpreise von 250 auf 280 aufstocken.

Heute beginnt das große Festprogramm. Steigt langsam die Aufregung?

Ried: Also ich kann noch gut schlafen. Gut, dass es endlich losgeht.

Kelz: Natürlich steht noch viel Arbeit an, aber Anspannung verspüre ich nicht. Das kann auch etwas damit zu tun haben, dass uns die Schützen-Damen während des Aufbaus so ausgezeichnet verpflegen.

Was sind Ihre persönlichen Höhepunkte im Festprogramm?

Kelz: Ich denke, das Musikkabarett mit << Da Huawa, da Meier & I >> heute Abend (20 Uhr) ist etwas Besonderes. Der Zug von rund 130 Schützenkönigen am Freitag (18.45 Uhr) zur Königsehrung wird von der Musikkapelle Bertoldshofen und einer Dudelsackgruppe begleitet.

Ried: Jeder Tag des Festes ist besonders. Aber der Festzug am Sonntag (13.30 Uhr) mit 3000 Mitwirkenden, 13 Wagen und über 20 Musikkapellen zählt für mich zu den Höhepunkten. Wenn am Sonntagabend das Gaubanner vor dem Festzelt wieder eingeholt ist, besteht dann Aussicht auf Urlaub?

Kelz: Bereits am Sonntagnacht beginnt das Aufräumen, am Montag wird das Zelt abgebaut und dann muss die ganze Einrichtung wieder weggefahren werden

Ried: aber Etliche haben auch noch die ganze Woche nach dem Fest Urlaub genommen, da bleibt vielleicht Zeit zum Erholen.

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