Kliniken
Örtliche Stimmen zur Klinikentscheidung Marktoberdorf: Maximum des Erreichbaren

Das war wohl 'das Maximum, was in der jetzigen Situation zu erreichen war', sagte Ulrike Propach, Vorsitzende des Krankenhausfördervereins Marktoberdorf, gestern zu den Beschlüssen des Kommunalunternehmens. Aus Sicht der Patienten, Mitarbeiter und Ärzte müsse man dankbar sein, dass nun eine Lösung gefunden wurde, bei der der Medizinstandort Marktoberdorf erhalten bleibe, auch wenn nicht alle Ziele verwirklicht werden.

'Perspektive für das Haus'

Froh über den Beschluss ist auch Bürgermeister Werner Himmer: Das eröffne eine Perspektive für das Haus und die 'schlimmsten Befürchtungen' seien nicht eingetroffen. Besprechen muss man aus seiner Sicht noch, wie es mit den starken Belegärzten in Marktoberdorf (Urologe Dr. Norbert Friedl und der Orthopäde Hans Breitruck) weitergeht und ob sie vielleicht doch noch hier operieren können. Ob die Stadt in die Trägerschaft für eine Geriatrische Rehabilitation einsteige, müsse man im Stadtrat diskutieren. Aus seiner Sicht sei aber ein Einstieg denkbar.

Vorstellbar ist für ihn aber auch, dass ein externer Träger den Bettentrakt mit bisher 117 Planbetten ganz als Zentrum für Altersmedizin bespielt. Dies werde auch in dem Gutachten der Stadt, das die Beratungsfirma Pro Klinik erstellt, eine Rolle spielen. Laut städtischen Beratern sei der Bettentrakt sehr funktional und in gutem Zustand.(vit)

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