Setzlinge
Nach über 200 Jahren Pause werden in Marktoberdorf wieder Maulbeerbäume eingepflanzt

Die maulbeerbaum-losen Jahre sind in Marktoberdorf vorbei: Nach mehr als 200 Jahren Pause habe die Stadt und der Heimatverein nahe des Marktoberdorfer Schlosses sechs Maulbeerbäume eingepflanzt.

Ein Setzling steht fast an der Stelle, an der in den 1950er Jahren der bislang letzte Marktoberdorfer Maulbeerbaum von einem Sturm gespalten worden war. Ein Teil der neugepflanzten Bäume soll viele weiße, ein Teil viele schwarze Früchte tragen.

Maulbeeren mit weißen Früchten werden schon seit der Antike vor allem in Asien für die Zucht von Seidenraupen gepflanzt. Den schwarzen Maulbeeren sagt man – ebenfalls seit der Antike – Heilwirkungen nach, etwa bei Halsschmerzen.

In Marktoberdorf hatte man Anfang des 19. Jahrhunderts für eine Weile Maulbeeren-Anbau und Seidenraupenzucht betrieben. Betagteren Marktoberdorfern sind die Bäume noch aus ihrer Kindheit vertraut. So erinnert sich die 85-jährige Emilie Eigler noch gut an die 'sehr süßen Maulbeeren'. Und Hans Schweiger hat als Bub mit Freunden den letzten Marktoberdorfer Maulbeerbaum erklettert. So kam er oben an die Ästen mit den besten Früchten.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 28.11.2016.

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