Erntezeit
Mosterei in Leuterschach wieder regelmäßig geöffnet

Josef Holderried hat schon vor langer Zeit seinen Lieblings-Apfelsaft gefunden. Nicht im Supermarkt-Regal, sondern im eigenen Garten. Die Äpfel seiner Bäume bringt er schon seit zig Jahren zur Mosterei des Gartenbauvereins in Leuterschach. <%IMG id='1394012' title='Die Mosterei in Leuterschach hat wieder regelmäßig geöffnet.'%>

Diese ist pünktlich zur Fallobst-Zeit seit vergangener Woche wieder jeden Samstag in Betrieb – ab sofort im neuen Feuerwehrhaus. Josef Holderried macht das schon so lange, dass er eine ganz eigene Mischung entwickelt hat: Zu seinen Äpfeln kommen jedes Mal einige Birnen dazu, um den seiner Meinung nach perfekten Geschmack hinzubekommen.

Zehn Menschen haben sich an diesem Samstag angemeldet, um ihre Äpfel zu mosten. 'Während der Haupterntesaison kommen wir am Samstag gar nicht mehr rum und müssen den Freitagnachmittag mit anbieten', sagt Edeltraud Gregor, die die Anlage an diesem Tag zusammen mit anderen Vereinsmitgliedern betreut.

Ein Mitglied habe sich extra eine spezielle Sorte mit kleinen roten Äpfeln angepflanzt und mischt diese zusammen mit einer besonderen Birnenart unter die normalen Äpfel, um einen ganz besonderen Saft zu machen, sagt Gregor. Und das sei auch die Besonderheit der Leuterschacher Anlage. Man bringt seine Äpfel und bekommt nur den Saft, der daraus entsteht. Zu vielen anderen Anlagen bringe man seine Äpfel und bekomme dann anteilsmäßig irgendwas.

Die Äpfel liegen in einem Wasserbad, von dort aus kommen sie in den Häcksler. Durch eine Luke lässt Philipp Gregor die Apfel-Schnipsel in Formen fallen, die davor mit gewebten Tüchern ausgelegt wurden. Genau diese Tücher werden dann um die Apfelmasse geschwungen. Arbeitet man hier nicht sorgfältig, kann es im nächsten Schritt dreckig werden: 'Es ist schon ein paar Mal passiert, dass die Tücher unter der Presse aufplatzten und die Apfelmasse an den Wänden klebte', sagt Georg. Diese sind zum Glück gefliest.

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