Tourismus
Mit guten Tipps gegen Schlechtwetterlaune in Marktoberdorf

Die Türkei, Ibiza, Mallorca und die kanarischen Inseln zählen heuer zu den Hauptreisezielen, die sich Marktoberdorfer für ihren Urlaub ausgewählt haben. Das sagen Marktoberdorfer Reisebüros übereinstimmend. Und während sich viele Ostallgäuer gerade an den sonnenverwöhnten Mittelmeerstränden oder auf den Inseln im Atlantik tummeln, zieht es andererseits zahlreiche Urlauber hierher in das «Land an den Bergen». Laut Sarah Michna vom Touristikbüro Marktoberdorf ist die Zahl der privaten Übernachtungen - inklusive Ferien auf dem Bauernhof - bis zur Jahresmitte um fast 13 Prozent auf 8435 gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Gestiegen sind in diesem Zeitraum auch die gewerblichen Übernachtungen (+3,1 Prozent), die mit 23807 einen weitaus größeren Anteil als die privaten an der Gesamtzahl von 32242 haben. Unterschiedlich ist auch die Verweildauer, die bei 2,1 Tagen (gewerblich) beziehungsweise bei 8,4 Tagen (privat, Vorjahr 7,8) liegt. Sarah Michna führt diese Steigerungen vor allem auf das verstärkte Marketing zurück. «Die gebündelte Arbeit greift jetzt», meint sie. Marktoberdorf sei jetzt auf etlichen Internet-Plattformen vertreten. Man habe sehr ansprechende Prospekte und Flyer herausgebracht und «ein Urlaub in den Bergen ist immer noch interessant».

Schlechtwetter-Prospekt geplant

Natürlich trübe derzeit das regnerische Wetter die Stimmung der Touristen. Das spüre man im Tourismusbüro der Stadt. Aber auch bei schlechtem Wetter könne einiges an Vorschlägen angeboten werden: Ein Besuch im Hallenbad zum Beispiel, in den Museen, im Römerbad, Wanderwege, die auch bei Regen gut begehbar seien oder auch Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung, wie etwa die Erzgruben am Grünten oder gar ein Besuch der Augsburger Puppenkiste. «Meistens ist für die Familien, die zu uns kommen, etwas dabei, das sie interessiert», sagt die Touristikfachfrau. Um diese Angebote zu bündeln, sei derzeit ein «Schlechtwetterflyer» in Arbeit.

Mit einem Animationsprogramm für Kinder und vielen Vorschlägen für ein Schlechtwetterprogramm wirkt Hubert Martin der Schlechtwetter-Laune auf seinem Campingplatz am Elbsee entgegen. Einige der Gäste reisen wegen des anhaltenden Regenwetters zwar frühzeitig ab. Aber insgesamt sei er mit der Belegung des Platzes noch sehr zufrieden. Die Zahl der Camper liege etwa so hoch wie im vergangenen Jahr, «in dem die ersten zwei Augustwochen ja auch so verregnet waren».

Zufrieden mit der Bettenbelegung ist Evi Fink vom Tourismusverein Stötten. Aktuelle Zahlen liegen hier noch nicht vor, weil nur jährlich Bilanz gezogen wird. «Aber die 68 Betten, die wir haben, sind sicherlich gut belegt», schätzt sie. Was noch ausbaufähig sei, seien Unterkünfte für Jakobspilger, die immer zahlreicher werden.

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