Kinderoper
Mit Der kleine Freischütz landet Bürgerstiftung Ostallgäu bei jungem Publikum Volltreffer

Für die kleinen Zuschauer im fast voll besetzten Modeon geriet die Oper für Kinder 'Der kleine Freischütz' zum fantastischen Bühnenspektakel. Aufregende zwei Stunden war das junge Publikum gebannt von einem hochromantischen Opernstoff, von der Musik mit richtigen Sängern, Schulkindern sowie einem Engel mit Flügeln und Zauberstab, der sich mit einem leibhaftigen Teufelchen stritt. Und insbesondere die drei Puppenfiguren, die an der Wand hingen und lebhaft diskutierten, faszinierten die junge Zuschauerschar restlos.

Die 'Little Opera'-Kompagnie mit der Regisseurin Sabine Maria Schäneich zeigte großes Geschick bei der kindlichen Adaption von Carl Maria von Webers romantischer Oper. Tatsächlich wurden alle Operningredienzien samt Arien und Melodien in der Kinderfassung übernommen.

Gefühle und Abenteuer

Ein junges Sängerensemble zeigte berührend die Geschichte vom Förster Max und seiner Agathe samt dem Ännchen und unheimlichen Kaspar. Die mitauftretenden Schülerinnen und Schüler vom Viscardi-Gymnasium Fürstenfeldbruck gaben eine gute Identifikationsbrücke für die jungen Zuschauer. Und der mitternächtliche Auftritt in der Wolfsschlucht mit dem dämonischen Kugelgießen bot ein gespenstisches Abenteuer.

Die Kinder waren ohnehin wieder ein wunderbares Publikum, bei dem die Bühnenillusionen wirklich verfangen. Sie sekundierten auch, wenn der kleine Elch an der Wand maulte, Schießen und andere Dinge fände er doof. In der Pause warfen sie neugierige Blicke in den Orchestergraben, wo neun Mitglieder des SAP-Sinfonieorchesters an Flügel, Bass und Blasinstrumenten unter ihrer Dirigentin Johanna Weitkamp die Weberschen 'Freischütz'- Klänge beschworen.

Fonds 'Klassik für Kinder'

Das Angebot der Bürgerstiftung Ostallgäu mit ihrem Klassik-für-Kinder-Fonds war in diesem Jahr ein Volltreffer – gerade auch im Hinblick auf Marktoberdorfs Bezug zu Webers Mutter Genovefa Brenner. Bei dem jungen Publikum jedenfalls hat die liebevolle Darbietung von Carl Maria von Webers 'Kleinen Freischütz' voll gezündet.

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