Weihnachtsgottesdienste
Marktoberdorfer Pfarrer appellieren in Predigt, Fremden nicht mit Angst zu begegnen

Mit sehr gut besuchten Weihnachtsgottesdiensten ist im mittleren Ostallgäu die Geburt Jesu gefeiert worden. So traten in der Marktoberdorfer Stadtpfarrkirche St. Martin die Gläubigen vor der Christmette in einen abgedunkelten Raum, in dem nur die geschmückten Christbäume und vor allem das hell angestrahlte Kind in der Krippe vor dem Altar Licht spendeten.

'Diese Ängste des Esels in der Krippe haben wir auch', sagte Stadtpfarrer Wolfgang Schilling in seiner Weihnachspredigt, 'dass Fremde uns unseren Platz wegnehmen.' Jesu Botschaft sei eine andere: 'Wer hergibt, empfängt. Wer teilt, der wird belohnt.' Auch die evangelische Johanneskirche in Marktoberdorf füllte sich zur feierlichen Christvesper an Heiligabend bis zum letzten Platz.

In seiner Predigt sagte Pfarrer Klaus Dinkel, dass Weihnachten für diejenigen Menschen sei, die das Fest nicht nur als Lifestyle-Produkt auffassen, sondern die Dissonanz zwischen Harmonie und Unfrieden in der Welt wahrnehmen und darunter leiden: 'Wem es immer gut geht, der braucht Weihnachten nicht.'

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 28.12.2015.

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Autor:

Günther Beck aus Kempten

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