Kooperation
Marktoberdorfer Peter Herfert und Martin Wolf aus Rettenberg im Himalaya

Die Sparkasse Allgäu und die Sparkassenstiftung für internationale Kooperation haben Mitte des Jahres einen Partnerschaftsvertrag mit dem nepalesischen Rural Micro Finance Development Centre (RMDC) unterschrieben. Ziel soll die Stärkung des Bankensektors im Bereich der Mikrokredite und der finanziellen Grundbildung der Bevölkerung sein. Kürzlich waren nun die ersten Allgäuer Sparkassler im Himalaya vor Ort, darunter Peter Herfert aus Marktoberdorf.

Aufgrund der politischen Unsicherheit sowie vieler Streiks kommt Nepal nicht zur Ruhe. Die Armut der Bevölkerung wird durch steigende Lebensmittel- und Benzinpreise noch verschärft. Umso wichtiger ist ein funktionierendes Bankensystem.

Das RMDC setzt sich dafür ein, auch den armen Bevölkerungsgruppen Zugang zu Bankdienstleistungen wie Krediten, Sparbüchern und Versicherungen zu verschaffen. Diese Mikrofinanzaktivitäten sind für die wirtschaftliche Entwicklung Nepals wichtig.

Die Mikrofinanzierung ist aber auch mit Risiken verbunden – so durch Mehrfachkredite und Überschuldung. Die Chancen der 'Hilfe zur Selbsthilfe' aber überwiegen, ist die Sparkasse Allgäu überzeugt. So können sich die Menschen mit umgerechnet 600 Euro eine Milchkuh kaufen oder einen kleinen Laden einrichten.

Die Förderung des Sparens soll es den Familien ermöglichen, Rücklagen aufzubauen.

Mit ihren Ideen und Lösungsvorschlägen konnten die Allgäuer Sparkassler Hilfestellung leisten. 'Die Zusammenarbeit mit den Menschen in diesem armen Land war sehr eindrucksvoll. Der Mikrofinanzsektor ist mit intelligenten Managern und engagierten Beratern gut organisiert.

Im gesamten Ausbildungsbereich gibt es in Richtung Kreditfachwissen und Risikomanagement aber noch viel zu tun. Wir sind gespannt, wie unsere Vorschläge umgesetzt werden', sagten Martin Wolf und Peter Herfert nach ihrer Rückkehr.

Auch persönlich war der Nepal-Einsatz für den Rettenberger Wolf und den Marktoberdorfer Herfert ein unvergessliches Erlebnis. Das größte Gefahrenpotential stellten die Inlandsflüge, Autofahrten auf den chaotischen Straßen in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu oder auf Feldwegen und Passstraßen dar.

Doch die vielfältigen Eindrücke zum Beispiel von spirituellen hinduistischen Tempel oder von den höchsten Bergen der Welt entschädigten sie reichlich.

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