Umzug
Marktoberdorfer Gaudiwurm findet am Sonntag statt

Er ist 3.500 Meter lang, bunt, laut und taucht nur einmal im Jahr in Marktoberdorf auf: Der Gaudiwurm. Am Sonntag, 15. Februar, will er mit 40 großen und kleinen Wagen, aufwendigen Kostümen und beeindruckender Größe wieder tausende von Narren aus Nah und Fern in die Kreisstadt locken.

Um 13.30 Uhr geht es los. Für die Oberdorfer Fasnachter, die den Gaudiwurm jedes Jahr auf die Beine stellen, gibt es wieder einiges zu tun. Da gehört neben Wissen und Erfahrung vor allem eine perfekte Planung dazu. Bei so einer Großveranstaltung müssen alle Bestimmungen und Richtlinien eingehalten werden, vor allem wenn es um die Sicherheit geht, sagt Fasnachterpräsidentin Claudia Bestle.

In den letzten Wochen vor dem Umzug geht es dann schon zur Sache. Da bleibt für was anderes keine Zeit mehr, berichtet sie. Ohne mein Team und deren wertvolle Erfahrung wäre das nicht zu schaffen.Doch nicht nur Richtlinien und Bestimmungen machen den Organisatoren zu schaffen, sondern auch die seit Jahren sinkenden Einnahmen bei gleichbleibenden Zuschauerzahlen.

Erstmals wird dieses Jahr nach dem Umzug vor dem Rathaus die Guggenmusik-Katastrophenband Rohrdorf (bei Isny) spielen. Aber auch auf allen anderen Plätzen und in den Gaststätten wird in Marktoberdorf fröhlich weitergefeiert.

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